- Soziales und Recht
Patientenwohl als politischer Maßstab
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„Das Patientenwohl ist für uns entscheidender Maßstab für gesundheitspolitische Entscheidungen, die Patientenorientierung ist unser Leitbild für das Gesundheitswesen.“ So steht es im Koalitionsvertrag – und das ist gut. An dieser Vorgabe wird sich auch der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn orientieren müssen. Im März trat der Gesundheits-Experte und CDU-Politiker die Nachfolge von Hermann Gröhe an.
Die Wartezeit für Patienten auf einen Arzttermin verkürzen, die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern und die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben: das sind die gesundheitspolitischen Ziele von Jens Spahn, 37, Bankkaufmann und Politikwissenschaftler aus Ahaus im Münsterland.
Seit 2002 gehört er dem Bundestag an und gilt als erfahrener Gesundheitspolitiker. Bis 2015 war Spahn für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss vertreten, dann deren gesundheitspolitischer Sprecher. Regierungserfahrung bringt er seit Juli 2015 als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesfinanzminister mit.
Wie die gesundheitspolitischen Ambitionen der neuen Bundesregierung in dieser Legislaturperiode aussehen, legt der Koalitionsvertrag fest: So will die Große Koalition gezielt Volkskrankheiten bekämpfen. “Dabei betonen wir die Nationale Diabetes-Strategie”, heißt es in dem fast 180 Seiten starken Papier. Weitere Schwerpunkte sind u.a. die Prävention chronischer Erkrankungen, insbesondere die “Entwicklung einer nationalen Strategie zur Reduzierung von Übergewicht vor allem bei Kindern und Jugendlichen”.
Spahn und die Diabetes-Strategie
Die Diabetes-Strategie kann politisch viel bewegen. Der Gesetzgeber soll so über das Bundesgesundheitsministerium gezwungen werden, die strukturierte Versorgung von Diabetikern ” in allen Ebenen, die dort angegangen werden müssen, auf den Weg zu bringen”, sagte Dietrich Monstadt, CDU, vor kurzem in Berlin (wir berichteten). “Dafür ist die Strategie gut geeignet”, betonte der Bundestagsabgeordnete und Typ-2-Diabetiker. Spahn sehe das genauso: “Ich bin mir sehr sicher, dass er da absolut an unserer Seite ist”, erklärte Monstadt.
Der Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt, CDU, ist sich sicher, dass Jens Spahn als neuer Bundesgesundheitsminister die Nationale Diabetes-Strategie vorantreibt. Monstadt hat selbst Typ-2-Diabetes und spritzt Insulin.Das Thema Diabetes ist Jens Spahn nicht fremd, wie sich schon 2013 zeigte: “Wir sind heutzutage glücklicherweise so weit, dass viele an Diabetes erkrankte Menschen so behandelt werden können, dass sie ein nahezu uneingeschränktes Leben führen können.”
Es gebe aber “leider auch schwerwiegendere Verläufe, bei denen es zu erheblichen Einschränkungen” komme, sagte der damalige gesundheitspolitischer Sprecher der CDU im Vorfeld der Bundestagswahl gegenüber dem Diabetes-Journal. Hier müsse alles getan werden, “damit ein möglichst uneingeschränktes Leben auch mit Diabetes weiter möglich” sei. Spahn sprach auch offen darüber, dass es in seinem “familiären und freundschaftlichen Umfeld nur wenige Diabetiker” gebe, “die aber alle bestens eingestellt” seien.
Damals versicherte er zudem: “So lange die CDU mitregiert, werden Diabetiker in Deutschland weiterhin eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau erhalten.” Und weiter betonte er, “den Menschen mit seinen konkreten Sorgen und Nöten im Alltag im Blick zu behalten.” Da nehmen wir Sie beim Wort, Herr Minister! Ein Interview mit Jens Spahn lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben.
von Angela Monecke
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (5) Seite 42-43
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florahdo postete ein Update vor 4 Tagen, 23 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 14 Stunden
Ich meinte Liberty





Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?