„Reduzierter Nationaler Diabetesplan kurz vor dem Abschluss“

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© Marcus Sefrin
„Reduzierter Nationaler Diabetesplan kurz vor dem Abschluss“

Zum „Nationalen Diabetesplan“ gibt es zwischen den Gesundheitspolitikern weitestgehend Konsens. Das sagte der Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt auf einer Veranstaltung des des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) in Berlin. Hürden gebe es noch bei bindenden Zielen im Ernährungsbereich.

Im Rahmen des „Gesprächskreis Gesundheit“, zu dem der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) in Berlin eingealden hatte, sagte der Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt, Berichterstatter für Medizinprodukte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass die Regierungsparteien sich bezüglich des seit Jahren diskutierten „Nationalen Diabetesplans“ weitestgehend einig sind. Es gebe allerdings noch Probleme bei den bindenden Zielen im Ernährungsbereich. Hier scheint derzeit keine Einigung zwischen SPD und CDU möglich zu sein.

Monstadt: lieber ein abgespeckter Plan als gar keiner

Monstadt: „Mir ist ein reduzierter Plan ohne Ernährungsabläufe wichtiger, als gar kein Plan. Wir werden den Plan wahrscheinlich noch in diesem Jahr hinbekommen.“ Danach will der CDU-Abgeordnete sich einer nationalen Adipositas-Strategie widmen – „und das geht nicht ohne Ernährungsbestandteile“.

Monstadt ging beim BVMed vor allem auf die jüngsten Gesetzgebungsverfahren ein. „Jens Spahn hat in 21 Monaten 21 Gesetze vorgelegt. Das ist für das Parlament nicht immer einfach zu bewältigen.“ Für ein Gesetz „mit großer Wirkung“ bezeichnet der Gesundheitspolitiker das Faire-Kassenwahl-Gesetz. Er hält die bisherige Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds auf der Grundlage des Morbi-RSA-Ansatz für überholt.

Seine Botschaft: „ Wir müssen die Gelder anders verteilen und Krankenkassen mehr motivieren, Programm zur Verbesserung der Patientenversorgung zu schaffen. Wir müssen auch Initiativen, um Krankheiten zu verhindern, im Risikostrukturausgleich besser belohnen.“


Quelle: Bundesverband Medizintechnologie (BVMed)

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße