Schwerbehindertenausweis bei Diabetes: Was sind die Vorteile? Und gibt es auch Nachteile?

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Schwerbehindertenausweis bei Diabetes: Was sind die Vorteile? Und gibt es auch Nachteile? | Foto: blende11.photo – stock.adobe.com
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Schwerbehindertenausweis bei Diabetes: Was sind die Vorteile? Und gibt es auch Nachteile?

Ein Schwerbehindertenausweis bringt bestimmte Vergünstigungen, der Aufwand des Antragsverfahrens kann jedoch erheblich sein. Welche wesentlichen Vorteile, aber auch Nachteile sind mit dem Schwerbehinderten­status bei Diabetes verbunden?

Menschen mit festgestellter Schwerbehinderung, d.h. ab einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50, können zahlreiche staatliche Maßnahmen zur Unterstützung in Anspruch nehmen, die „Nachteilsausgleiche“. Seit einigen Jahren ist es allerdings zunehmend schwierig, allein aufgrund des Diabetes den Schwerbehindertenstatus zu erhalten. Ein hoher Therapie-Aufwand reicht allein noch nicht aus. Man muss zusätzliche, erhebliche Einschnitte nachweisen, die sich gravierend auf die Lebensführung auswirken.

Der Aufwand für einen solchen Antrag kann daher erheblich sein. Nicht selten lässt sich der Schwerbehindertenstatus oft erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren durchsetzen.

Auf einen Blick: Vor- und Nachteile des Schwerbehindertenausweises bei Diabetes
  • Der Schwerbehindertenstatus bringt u. a. einen erhöhten Kündigungsschutz, die Möglichkeit zur vorzeitigen Altersrente sowie Steuervorteile.
  • Nachteilig ist, dass sich die Chancen auf den Abschluss einer Risikoversicherung meist verringern. Auch besteht die Gefahr von Mobbing oder Diskriminierung, wenn die Behinderung bekannt wird.
  • Der Schwerbehindertenstatus hängt vom tatsächlichen Gesundheitszustand ab, es gibt keinen Bestandsschutz.

Vorteile: der Schwerbehindertenausweis bringt Menschen mit Diabetes einige Vergünstigungen

Eins der wichtigsten Argumente für das Erlangen eines Schwerbehindertenstatus ist der erhöhte Kündigungsschutz: Die Kündigung eines schwerbehinderten Mitarbeiters durch den Arbeitgeber ist nur dann wirksam, wenn zuvor das Integrationsamt angehört wurde und die Behörde der Kündigung zugestimmt hat. Wurde die Zustimmung nicht eingeholt, ist die Kündigung unwirksam.

Eins der wichtigsten Argumente für das Erlangen eines Schwerbehindertenstatus ist der erhöhte Kündigungsschutz: Die Kündigung eines schwerbehinderten Mitarbeiters durch den Arbeitgeber ist nur dann wirksam, wenn zuvor das Integrationsamt angehört wurde und die Behörde der Kündigung zugestimmt hat. Wurde die Zustimmung nicht eingeholt, ist die Kündigung unwirksam.

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  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden

    Hey, brauche Eure Hilfe. Habe den G7 genutzt. Als der über mehrere Monate (Frühjahr/Sommer 2025) massive Probleme (teils Abweichungen von 150 mg/dL, Messfaden schaute oben heraus) machte bin ich zum G6 zurückgegangen. Dessen Produktion wird nun eingestellt. Ich habe solche Panik, wieder den G7 zu nutzen. Habe absolut kein Vertrauen mehr in diesen Sensor. Aber mit meiner TSlim ist nur Dexcom kompatibel. Ich weiß nicht was ich machen soll, ich habe solche Angst.

    • Mit “meinem” Omnipod 5 wird der Dexcom G7 Ende 2026 voraussichtlich der einzige verfügbare Sensor sein.

      So richtig begeistert über die Einstellung des G6 bin ich auch nicht, auch wenn es absehbar war.
      Ich habe einfach die Hoffnung, dass die Qualitätsprobleme beim G7 bis dahin ausgestanden sind.

      Ich warte das Thema noch einige Monate ab.
      Wenn ich Ende 2026 feststelle, dass die Kombination aus meiner Pumpe und dem CGM für mich nicht funktioniert, bin mir sicher, dass meine Diabetes-Ärztin und ich eine gute Lösung für mich finden.

      Hier habe ich aufgeschnappt, dass für die t:slim wohl eine Anbindung des Libre 3 in der Mache ist:
      https://insulinclub.de/index.php?thread/36852-t-slim-mit-libre-3-wann/
      Leider steht keine überprüfbare Quelle dabei. 🤷‍♂️

      Ein weiterer mir wichtiger Gedanke:
      Angst und Panik sind in diesem Zusammenhang vermutlich keine hilfreichen Ratgeber. Hoffentlich schaffst Du es, dem Thema etwas gelassener zu begegnen.
      (Das sagt der Richtige: Ich habe in meinem letzten DiaDoc-Termin auch die Hausaufgabe bekommen, mal zu schauen, was mir gut tut.)

    • @ole-t1: Hey Ole, ganz lieben Dank für Deine Nachricht. Die Produktion des G6 endet laut einem Artikel auf dieser Seite ja zum 1. Juli 2026. Wann der Libre3 mit der TSlim kompatibel sein wird weiß man ja noch nicht. An sich gefällt mir Dexcom auch besser als Libre und die erste Zeit lief der G7 ja auch super bei mir. Ich kann mir schwer vorstellen, dass der G7 von heute auf Morgen nicht mehr bei mir funktioniert? Es gab ja auch das Gerücht das Dexcom eine zeitlang Produktionsprobleme hatte, dass wäre ja eine Erklärung, aber da geht Dexcom natürlich auch nicht mit hausieren.

    • @bloodychaos: Moin, ich benutze den G 7 seit Dezember 2022 (vorher G 6). Seit Dezember 2024 in Kombination mit der t:slim X 2 Ja, es hat immer mal wieder einen Sensor gegeben, der nicht richtig funktioniert hat . Dann wurde ein neuer gesetzt, der Vorfall an Dexcom gemeldet und es gab dann wenige Tage später einen neuen Sensor.
      Wie ole-t1 schon geschrieben hat, erst einmal die Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen. Alle auf dem Markt erhältlichen Sensoren haben Schwankungen in der Genauigkeit ihrer Angaben. Wichtig ist daher zu beurteilen, ob das, was der Sensor anzeigt, überhaupt sein kann.
      Zum Beispiel durch blutiges Nachmessen (dabei bitte dran denken, dass der Gewebezucker, den die Sensoren messen, rd. 20-30 Minuten hinter dem Blutzucker hinterher hinkt).

  • loredana postete ein Update vor 4 Tagen, 5 Stunden

    Die Registrierung mit dem Geburtsjahr war echt sportlich. Wollte es schon fast wieder abbrechen.

  • ambrosia postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden

    Ich wünsche allen einen schönen Mittwoch.

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