Unerkannt unterwegs? Diabetes stoppen mit Früherkennung!

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© diabetesDE
Unerkannt unterwegs? Diabetes stoppen mit Früherkennung!

Bastian Hauck, der Initator der #dedoc° Diabetes Online Community und Vorstandsmitglied bei diabetesDE ruft anlässlich des Weltdiabetestages dazu auf, Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und Kollegen, dazu motivieren, den Diabetes-­Risiko-Test zu machen.

Zwei Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes, ohne es zu wissen. Allein in Deutschland kommen täglich fast 1 000 Neuerkrankungen hinzu, doch die wenigsten werden rechtzeitig erkannt – denn ein erhöhter Blutzucker tut zunächst nicht weh.

Ein nicht diagnostizierter Typ-2-Diabetes ist gefährlich: Diabetes erhöht das Risiko für einen Schlaganfall um das Dreifache, verursacht jährlich rund 2.000 Erblindungen und 40.000 Amputationen und kostet das deutsche Gesundheitssystem mehr als 35 Milliarden Euro. Und Menschen mit Diabetes sterben im Schnitt fünf bis zehn Jahre früher – meist aufgrund einer zu späten Diagnose.

Nur, wer sein persönliches Risiko kennt, kann gegensteuern

Wir, die Leser des Diabetes-Journals, wissen das alles. Wir sind meist selbst betroffen, kennen die Risiken und wissen, was wir tun sollten, um möglichst lange gesund zu bleiben. Doch wie steht es um unsere Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und Kollegen? Kennen sie ihr persönliches Diabetes-Risiko?

Im Kirchheim-Shop:

Auf gutem Kurs

Gut essen, genug bewegen, gelassen werden und gesund bleiben – auf diesem Weg begleitet Sie „Auf gutem Kurs“.
Hrsg.: Deutsche Diabetes Stiftung; 1. Auflage 2016; 14,90 €
zum Kirchheim-Shop

Udo Walz ist „einer der meistgefragten Friseure der Welt“ – und selbst Typ-2-Diabetiker. Als Testimonial der Kampagne „Deutschland misst!“ möchte er Menschen dazu motivieren, den Deutschen Diabetes-Risiko-Test zu machen und sich über ihr persönliches Diabetes-Risiko zu informieren – denn nur, wer sein persönliches Risiko kennt, kann gegensteuern und Folgeerkrankungen vermeiden.

Aufklärung: Machen Sie mit – wir brauchen Ihre Hilfe!

Um möglichst viele Menschen erreichen zu können, brauchen wir Ihre Hilfe – die Hilfe aller Leser des Diabetes-Journals und die Hilfe aller Menschen mit Diabetes: Denn wer könnte besser und authentischer über Diabetes berichten und aufklären als wir? Und wer könnte andere Menschen besser dazu auffordern, sich einen kurzen Moment Zeit zu nehmen – auf dass sie hoffentlich noch lange gesund bleiben?

Aus meinem Blickwinkel zählt im November jeder einzelne von uns – denn wir sind viele!

Rund 7 Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes. Wenn jeder einzelne von uns nur eine einzige Person aus seinem Bekanntenkreis auf den Diabetes-Risiko-Test anspricht, werden wir sehr, sehr vielen Menschen helfen können – denn eine frühe Diagnose kann Leben retten! Ein rechtzeitig erkannter Diabetes kann oft noch ohne Medikamente und ohne Insulin behandelt ­werden.

Machen Sie mit!

Helfen Sie uns und Udo Walz, Menschen dazu zu motivieren, den Deutschen Diabetes-Risiko-Test zu machen: Einfach 11 Fragen beantworten, Punkte zusammenzählen und auswerten lassen – online auf www.2mio.de.

„Deutschland misst!“ ist die nationale Kampagne zur Diabetes-Dunkelziffer der #dedoc° Diabetes Online Community und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum Weltdiabetestag 2016. Weitere Informationen auf www.deutschlandmisst.de.


von Bastian Hauck
#dedoc° Diabetes Online Community,
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (11) Seite 55

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.