- Soziales und Recht
“Unerkannt unterwegs?” – Weltmeister Littbarski klärt auf
2 Minuten
Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes – und wissen nichts davon. Die Organisation diabetesDE möchte auf der EM-Fanmeile in Berlin aufklären. Prominenter Unterstützer: Pierre Littbarski, Fußball-Weltmeister 1990.
Während der Fußball-Europameisterschaft findet in Berlin erneut die größte Fanmeile Deutschlands statt: Vor dem Brandenburger Tor auf der Straße des 17. Juni gibt es, wie schon zur WM 2014, ein Public Viewing. Und wie schon 2014 wird sich die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vor Ort mit einer Aufklärungsaktion zur Volkskrankheit Diabetes einbringen.
Im Fokus steht dieses Mal die Dunkelziffer Diabetes: Zwei Millionen Menschen sind betroffen, ohne es zu wissen. Als Testimonial für die Aktion konnte der Weltmeister von 1990 Pierre Littbarski gewonnen werden. In einem 30-Sekunden-Spot, der an allen Tagen der Fanmeile auf allen Leinwänden läuft, fragtPierre Littbarski die Fans , ob sie ihn noch erkannt hätten und verweist gleichzeitig auf die zwei Millionen Menschen, die unerkannt mit ihrem Diabetes unterwegs sind. Er fordert die Fans auf, einen Diabetes-Risikotest zu machen auf .
Littbarski: Diabetes wird unterschätzt
Zu seinem ehrenamtlichen Engagement, auf die hohe Dunkelziffer aufmerskam zu machen, sagt Pierre Littbarski (56): „In meinem Umfeld habe ich viele Bekannte, die an Diabetes erkrankt sind. Und ich sehe, wie schwer es den meisten fällt, ihr Leben nun umzustellen und die Ernährung und Bewegung anzupassen. Und so gut wie alle hatten Diabetes und deren Folgeerkrankungen unterschätzt.“ Mit dem Deutschen Diabetes Risikotest, bestehend aus zehn Fragen, könne jeder schnell und leicht sein Risiko auf www.2mio.de testen. „Je früher die Krankheit erkannt wird, umso früher und besser kann sie behandelt werden“, ergänzt Littbarski.
In Deutschland sind ingesamt 6,7 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. „Die Krankheit ist heimtückisch, sie tut zunächst nicht weh. Dabei ist sie ein gefährlicher stiller Killer mit Folgeerkankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Jede Stunde sterben drei Menschen an Diabetes in Deutschland“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Pro Jahr gäbe es zudem 40.000 diabetesbedingte Amputationen, etwa 2.000 Neuerblindungen und 2.300 neue Dialysepatienten.
Auch Promi-Friseur Udo Walz macht mit
„Wir sind Prominenten wie Pierre Littbarski unendlich dankbar, wenn sie sich in den Dienst der guten Sache stellen und uns bei derartigen Aufklärungskampagnen unterstützen. Im Umfeld der Fußball-EM passt er als Ex-Weltmeister, Fußball-Idol und Sympathieträger perfekt“, erklärt Mattig-Fabian. Auch Udo Walz, selbst bekennender Typ-2-Diabetiker, habe sich als Testimonial zur Verfügung gestellt. Der Spot und die Kampagne wurde entwickelt von der Berliner Healthcare-Werbeagentur PEIX.
Den Link zum Spot finden Sie hier.
Quelle: diabetesDe – Deutsche Diabetes-Hilfe
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
