- Technik
4,2 Millionen Euro für Diabetes-Startup mySugr
2 Minuten

Das Wiener Diabetes-Startup-Unternehmen mySugr wird von Roche Ventures (Basel), iSeed Ventures (San Francisco & Beijing) mit frischem Kapital ausgestattet. Alt-Investor XLHealth beteiligt sich ebenfalls an der Runde. Das Investment fließt in das internationale Wachstum des Unternehmens.
„Make diabetes suck less“
mySugr entwickelt Digital Health Lösungen wie die weltweit beliebteste (basierend auf App Store Ratings) Diabetes App mySugr Tagebuch und die Diabetes-Education Plattform mySugr Academy. Damit will das mySugr Team – viele von ihnen selbst Diabetiker – den Umgang mit der Krankheit im Alltag erleichtern. Oder wie der Co-Founder Fredrik Debong sagen würde: „Make diabetes suck less“
Investition – „Das heißt Vertrauen“
mySugr gewinnt mit Roche Ventures und iSeed Ventures zwei neuen Investoren, die das Unternehmen vor allem dabei unterstützen das internationale Wachstum zu forcieren. Roche Ventures ist der Investment-Arm und Corporate Vetnure Fond des Unternehmens Roche.
Fredrik Debong freut sich im Blog auf mySugr: „iSeed Ventures ist ein US Investment Fond, der hauptsächlich in Digital Health Unternehmen investiert, die noch relativ frisch im Geschäft sind. In uns investieren sie das erste Mal außerhalb der USA und China. Das heißt Vertrauen.“
Zwei Investoren mit großer Expertise
Frank Westermann, CEO von mySugr: „Wir freuen uns sehr zwei so tolle Investoren mit an Bord zu haben. Roche Ventures bringt über jahrzehnte gewachsenes Diabetes Industrie Know-How ein und iSeed Ventures neben der Expertise im Digital Health Markt den Zugang nach China und den USA, den beiden global wichtigsten Diabetes Märkten.“
Präzises lösen von echten Problemen
Für Roche Ventures ist mySugr der erste Schritt in den höchst interessanten Bereich des Digital Health. Und in eine Investition in innovative Versorgung.
Simon Meier, Investment Director bei Roche Ventures: „Uns hat bei mySugr das authentische Umfeld überzeugt – viele Mitarbeiter leben selbst mit Diabetes. Das erlaubt, eigene Wege zu gehen und Produkte zu designen, die viel präziser echte Probleme von Diabetikern lösen. Wir haben kein vergleichbares Unternehmen für den täglichen Umgang mit Diabetes gesehen.“
mySugr mit Potential in USA und China
Für iSeed Ventures ist es das erste Investment außerhalb seiner Kernmärkte USA und China. Diabetes eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Adam Lin, General Partner bei iSeed Ventures: „Wir sind überzeugt davon, dass mySugr gerade in USA und China großes Potential hat.“
Digital Health fördert Eigenverantwortung
Auch XLHealth aus Berlin begrüßt das neue Investment. Die Digital Health Investoren hatten bereits Anfang 2014 in mySugr investiert und arbeiten weiterhin eng mit dem Startup zusammen. Beide teilen die Vision, dass Digital Health Eigenverantwortung fördert und so gesundheitsrelevante Entscheidungen positiv unterstützen kann.
mySugr | ls
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße