Alle Daten automatisch im Portal

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Alle Daten automatisch im Portal

Beleuchteter Einschub

Zuerst probiere ich das Blutzuckermessgerät aus: Ich schiebe einen Teststreifen in den beleuchteten Einschub, das Gerät geht an, ich trage Blut auf und sehe mein Ergebnis. Zusätzlich kann ich nun, wenn ich etwas essen möchte, die Kohlenhydrate als BE oder KHE ins Messgerät eingeben. Auf dem blau beleuchteten Display sehe ich alle Daten mit Datum und Uhrzeit.

Unterschiedliche Patronen nutzbar

Der Pen bietet mir durch eine spezielle Adaptertechnologie die Möglichkeit, Insulinpatronen aller Hersteller zu verwenden. Ich nehme, wie auf der Packung angegeben, für mein Insulin im ersten Pen den Adapter mit der orangen Gewindestange, für die anderen Patronen im zweiten Pen gibt es noch grün oder blau. Für jede neue Patrone nehme ich einen neuen Adapter.

Letzte Injektion später abrufbar

Die Injektion beginnt mit dem Aktivieren des Pens: Durch Hereindrücken des Dosierknopfs löse ich ihn, die Anzeige auf dem Display erscheint. Durch Drehen des Knopfs stelle ich die Einheiten ein, steche die Kanüle in die Haut und drücke auf den Dosierknopf. Im Display zählen Zahlen von 8 bis 0 rückwärts, bei 0 kann ich die Kanüle herausziehen. Auf dem Display kann ich später ablesen, wie lange die letzte Injektion her ist und wie viele Einheiten ich gespritzt habe.

Daten automatisch übertragen

Das Entscheidende ist: Über das Basis-Gerät wird automatisch eine Verbindung zum ESYSTA-Portal im Internet hergestellt. Nach dem Registrieren werden sämtliche Werte, BEs/KHEs und Insulindosen automatisch ins Portal übertragen oder ich starte das Übertragen per Hand. Im Portal oder in der App sehe ich alles als Tagebuch und Graphiken, auf Wunsch auch für meinen Arzt einsehbar. Leider ist das System für Blinde und Sehbehinderte nicht geeignet.


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße