“AllStar Pro”: Mit großen Zahlen einfach die Dosis einstellen

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© Sanofi
“AllStar Pro”: Mit großen Zahlen einfach die Dosis einstellen

Unser Ausprobiert-Anwedertest: In der aktuellen Ausgabe hat Dr. Katrin Kraatz den Insulinpen Allstar Pro des Unternehmens Sanofi für Sie unter die Lupe genommen.

Mein Insulinpen Allstar Pro des Unternehmens Sanofi, der zum Ausprobieren vor mir liegt, glänzt metallic-blau; es gibt ihn auch in Silber. Trotz der glatten Oberfläche ist er stabil in der Hand zu halten. Das hilft mir gleich beim Einsetzen einer neuen Insulinpatrone.

Gewindestange mit Patrone zurückschieben

Dazu drehe ich die durchsichtige Patronen-Hülse und das blaue Pen-Gehäuse auseinander und lege die Insulinpatrone in die Patronen-Hülse. Nun schiebe ich mit der Patrone in der Hülse die Gewindestange, mit der das Insulin beim Spritzen herausgedrückt wird, auf die Startposition. Dabei drehe ich Hülse und Gehäuse wieder zusammen, so dass kleine Dreiecke an Hülse und Gehäuse aufeinander weisen und mir zeigen, dass ich den Pen richtig zusammengesetzt habe.

Einstellen der Dosis: große Zahlen

Zum Spritzen fehlt mir nun nur noch eine Kanüle. Diese schraube ich auf die Patronenhülse oben auf. Um zu prüfen, dass die Kanüle funktioniert und die Gewindestange bereits Kontakt mit dem Gummistopfen, der die Insulinpatrone unten abschließt, hat, wähle ich zwei Einheiten. Das erfolgt, indem ich den Dosierknopf am Ende des Pens mit dem Uhrzeigersinn drehe.

Die Dosisanzeige ist relativ groß. Die Null und gerade Zahlen werden dabei angezeigt, Striche zwischen den geraden Zahlen zeigen mir die ungeraden Zahlen. Beim Herausspritzen der zwei Einheiten erscheint sofort ein Tropfen an der Kanülenspitze, der Insulinpen ist also einsatzbereit zum Spritzen.

Einfach Dosis korrigieren

Nun wähle ich die benötigten Einheiten. Trotz aller Sorgfalt kann es dabei passieren, dass ich zu viele Einheiten einstelle. Das ist aber kein Problem, denn ich kann einfach den Dosierknopf gegen den Uhrzeigersinn zurückdrehen, bis die eingestellte Dosis stimmt. Nach dem Einstechen der Kanüle ins Unterhautfettgewebe drücke ich mit einer gewissen Kraft auf den Dosierknopf – und das Insulin ist in meinem Körper.

Wollen Sie mehr über den Insulinpen AllStar Pro wissen? Das Unternehmen Sanofi informiert Sie telefonisch unter 08 00/52 52 010. Unter http://mein.sanofi.de/produkte/AllStar-Pro
finden Sie den AllStar Pro auch im Internet.

Dr. med. Katrin Kraatz
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (3) Seite 40

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 5 Tagen, 14 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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