- Technik
Barmer und mySugr vereinbaren Kooperation
2 Minuten

Barmer und mySugr, Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen, haben heute ihre Zusammenarbeit bekanntgegeben. Insulinpflichtige Versichterte der Ersatzkasse können damit zukünftig auf das mySugr-Angebot zurückgreifen.
Den Alltag mit Diabetes besser zu organisieren, ist Ziel einer heute bekanntgegebenen Kooperation der Ersatzkasse Barmer mit dem Mobile Health-Unternehmen mySugr, das seit 2017 zum Roche-Konzern gehört.
„Mit mySugr können Versicherte nahezu ihr komplettes Diabetes-Management ganz einfach per Smartphone abwickeln. Das kann tausenden Diabetikern helfen, die bei der Barmer versichert sind und Insulin verschrieben bekommen“, wird Barmer-Vorstand Dr. Mani Rafii in einer Presseinformation der Krankenkasse zitiert. Die Versicherten hätten alle ihre Daten immer zur Hand, und Routinen sowie Entscheidungen zur Therapie-Steuerung ließen sich mit der App deutlich vereinfachen.
Messgerät übermittelt Blutzuckerwerte direkt an „mySugr“-App
Das mySugr-Paket setzt sich aus vier Komponenten zusammen, die Nutzer dabei unterstützen sollen, den Alltag mit Diabetes zu erleichtern. Zum einen wird der Bedarf der Blutzuckerteststreifen automatisch anhand des aktuellen Verbrauchs ermittelt, bestellt und bedarfsgerecht direkt nach Hause geliefert. Darüber hinaus überträgt das im Paket enthaltene Blutzuckermessgerät die Werte via Bluetooth direkt an die mySugr-App.
Weitere Funktionen sind ein Insulinrechner sowie mySugr Insights, ein Service, welcher Nutzer per E-Mail auf individuelle, wiederkehrende Muster und damit Schwächen in der Therapie aufmerksam macht. Zudem können sich die Anwender von Coaches beraten lassen und die ausgebildeten Diabetesberaterinnen direkt über das Smartphone kontaktieren.
Gemeinsame Studie soll Effekte evaluieren
In der Pilotphase der Zusammenarbeit wird die Barmer evaluieren, welche Effekte das mySugr-Paket auf die Versorgung von Menschen mit Diabtes im Alter zwischen 18 und 64 Jahren hat. „Unser Fokus liegt immer darauf, Diabetes-Management so einfach wie möglich zu machen”, erklärt Frank Westermann, CEO und Mitbegründer von mySugr.
„Das mySugr-Paket ist auf die Bedürfnisse von Diabetikern zugeschnitten. Unseren Nutzern eine Diabetes-Beratung per Smartphone anzubieten, ermöglicht es uns außerdem, Unterstützung auch zwischen den Arztbesuchen zu gewährleisten“, so Westermann.
Nach der AOK Bayern ist die Barmer Ersatzkasse damit die zweite gesetzliche Krankenversicherung, die mit mySugr zusammenarbeitet. Zudem bestehen Kooperationen mit den private Krankenversicherungen Union, Barmenia, Gothaer und der Versicherungskammer Bayern.
Quelle: Presseinformation der Barmer Ersatzkasse | Redaktion
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Bewegung

2 Minuten
- Aktuelles

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße