- Technik
Bundesweite Kampagne
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Die Iinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ hat sich der Aufklärung über Nervenerkrankungen bei Diabetes verschrieben.
Viele Diabetiker, die von einer Polyneuropathie betroffen sind, wissen gar nichts davon, warnt das Unternehmen Wörwag Pharma in einer Presseinformation und verweist auf eine aktuelle Auswertung von Daten der KORA-F4-Studie. Demnach waren insgesamt nur 9 Prozent der Probanden, bei denen eine distal-symmetrische sensible Neuropathie nachgewiesen wurde, sich ihrer Erkrankung bewusst.
Bei den neu diagnostizierten Diabetikern wusste keiner der Betroffenen von seiner Nervenerkrankung. Und auch bei bereits bekanntem Typ-2-Diabetes war die Prävalenz unbekannter Neuropathie-Fälle mit 77 Prozent erstaunlich hoch.
Eine Ursache dieser hohen Dunkelziffer vermuten die beteiligten Forscher in einem mangelhaften Fuß-Screening. Dem müsse man entgegenwirken, so Wörwag Pharma, denn prinzipiell gelte es, frühzeitig eine multikausale Therapie nach dem 3-Säulen-Schema einzuleiten, um der Progression der Nervenschädigung entgegenzuwirken und die Beschwerden zu lindern. Dazu gehört als erste Säule eine möglichst gute Stoffwechseleinstellung und Lebensstiländerung.
Säule zwei besteht aus der pathogenetisch orientierten Therapie mit gut verträglichen Wirkstoffen wie Benfotiamin (z. B. in milgamma protekt) und Alpha-Liponsäure. Die dritte Therapiesäule bei starken Beschwerden bildet die symptomatische medikamentöse Schmerztherapie.
Um die breite Öffentlichkeit besser über die diabetische Neuropathie aufzuklären, hat Wörwag Pharma in Kooperation mit der Deutschen Diabetes-Stiftung in diesem Jahr erstmals die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ veranstaltet. Die bundesweite Kampagne mit insgesamt 18 Stationen ist dabei auf so großes Interesse gestoßen, dass sie im nächsten Jahr erneut auf Tour gehen wird. Dabei erwartet die Besucher wieder ein breites Angebot: etwa ein Barfuß-Parcours, kostenlose Fuß-Checks vom Podologen sowie interessante Vorträge und eine individuelle, fachliche Beratung.
Die Stationen für 2014 finden Sie auf www.hoerensieaufihrefuesse.de
von Redaktion Diabetes-Journal
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2013; 62 (12) Seite 71
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thomas55 postete ein Update vor 6 Tagen, 21 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße