Closed loop – Open mind

3 Minuten

Community-Beitrag
Closed loop – Open mind
Quelle: Caro Pudmensky

Wie kommt dieses Logo zustande? Und… was hat es zu bedeuten?

Als ich mit dem Loopen angefangen habe und mich langsam, auch dank der Hilfe in der Community, besser auskannte und auch anderen helfen konnte, fing ich an, mich in der Community weiter zu engagieren. Die regelmäßigen Loopertreffen im Kölner Raum, die Mitgründung des Forums Loopercommunity.org und die Zugehörigkeit zu den #dedoc° voices gehören zu den wichtigen Dingen in den letzten Jahren.

Immer wieder kam mir auch der Gedanke, aus meiner Begeisterung für das AAPS-System heraus, dies auch zeigen zu wollen. Das Logo von AAPS an sich ist schon sehr hübsch.

Quelle: AAPS Wiki

Aber mir kam einfach spontan der Slogan „closed Loop – open Mind“ in den Sinn. Denn darum geht es am Ende: wir schließen den Kreislauf zwischen CGM, Pumpe und Algorithmus und müssen dabei offen sein, für alles Neue. Aber nicht nur für alles Neue, sondern auch für all die Menschen, die sich damit befassen.

Quelle: Caro Pudmensky

AAPS ist ein sehr interoperables System. Es lassen sich verschiedene Sensoren mit verschiedenen Pumpen und den unterschiedlichsten Handys und Betriebssystemen verbinden. Dazu kommt noch die Verbindung zur Smartwatch. Genauso verschieden wie die möglichen Settings sind aber auch die Menschen, die die Systeme nutzen, und deren Bedürfnisse. Not one fits all!

Das Organisieren von Treffen und der Support so vieler verschiedener Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Eigenheiten und technischen Settings ist oft eine Herausforderung.

Menschen jeden Alters, Geschlechts, aus unterschiedlichen Berufsgruppen, mit unterschiedlichen Diabetes-Typen brauchen Offenheit, Flexibilität und auch Interoperabilität.

Wenn man da nicht auch open-minded sein muss! Auch muss man stets offen sein, für neue Entwicklungen, neue Updates, neue Pumpen, neue Insuline, neue Algorithmen, neue Sensoren… auch neue Lebenslagen!

Daher umschließt in meinem Logo-Design der Satz „closed loop-open mind“ das AAPS-Logo und wird mit dem Satz „we are not waiting“, der zu den grundlegenden Gründungsgedanken dieser Bewegung zählt, abgeschlossen.

Die Shirts mit dem Logo kann man übrigens auch bestellen! Bei Interesse findest du nähere Infos auf https://luckyloop.koeln oder du meldest dich bei mir, dann sage ich wie und wo das geht😉!)

Quelle: Caro Pudmensky

Etwas passenderes kann es kaum geben! Also, bleibt immer open minded, wie ich immer meinen Wahlspruch von Cicero erwähne: fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen! Und close the loop!

Quelle: Caro Pudmensky
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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 6 Tagen, 12 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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