- Technik
Das erste System für die automatisierte Insulindosierung mit FreeStyle Libre 3 von Abbott
2 Minuten
Der FreeStyle Libre 3 Sensor von Abbott ist nun in Deutschland für die Anwendung im mylife Loop System zugelassen. Wie Ypsomed mitteilt, bilden die mylife YpsoPump und der mylife CamAPS FX Algorithmus von CamDiab zusammen mit dem FreeStyle Libre 3 eine automatisierte Insulindosierung (AID), die Menschen mit Typ 1-Diabetes dabei helfen soll, ihren Blutzuckerspiegel besser zu kontrollieren und die Last des täglichen Diabetesmanagements zu verringern.
Die mylife Loop Lösung wurde entwickelt, um einen intelligenten, automatisierten Prozess für die Insulin-dosierung auf der Grundlage von Echtzeit-Glukosedaten zu schaffen. Der Blutzuckerspiegel einer Person wird kontinuierlich überwacht, damit die richtige Menge Insulin zum richtigen Zeitpunkt verabreicht werden kann.
Selbstbehandlung wird zur Selbstverständlichkeit
Heute verwenden Menschen mit Typ 1-Diabetes täglich viel Zeit für das Diabetesmanagement. Durch den Einsatz des CamAPS FX Algorithmus, der Teil des mylife Loop Angebotes ist, kann dieser Aufwand deutlich reduziert werden[1]. Das schenkt den Betroffenen Zeit, in der sie nicht an ihre Krankheit denken müssen.
Ypsomed hat bereits im Frühsommer zusammen mit CamDiab die mylife Loop Lösung auf den Markt gebracht und mittlerweile in mehreren Ländern lanciert. Die Anwenderinnen und Anwender berichten von mehr Freiheit in ihrem täglichen Leben: Sie haben mehr Zeit für ihre Familien, sind aktiver und können nachts besser schlafen. Eltern von Kindern mit Diabetes gibt die automatisierte und selbstlernende Lösung eine gute Übersicht und Kontrolle, denn sie können über das Smartphone jederzeit die Glukosewerte ihres Kindes einsehen und bei Bedarf entsprechend reagieren.
Wahlmöglichkeit für Menschen mit Diabetes – Freedom of Choice
Menschen mit Diabetes haben nun die Möglichkeit zwischen zwei Sensoren, dem Dexcom G6 und dem FreeStyle Libre 3, zu wählen und ihren Loop individuell zu gestalten. „Wir von Ypsomed Deutschland freuen uns heute mit der Erweiterung des mylife Loops mit FreeStyle Libre 3 die Pumpentherapie in Deutschland modularer und somit individueller anbieten um können. Unsere patientenzentrierte Entwicklung mit der nun erfolgten Integration des FreeStyle Libre 3 Sensors entspricht dem Wunsch unserer Patienten und Ärzte nach einer individualisierbaren Konfiguration ihres mylife Loops und somit einem „Freedom of Choice“ in der Pumpentherapie!“, sagt Dirk Scherff, Geschäftsführer Ypsomed Deutschland.
Sébastien Delarive, Chief Business Officer Diabetes Care bei Ypsomed ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass die grossen Herausforderungen der Gesellschaft nur durch Partnerschaften gelöst werden können. Wir sind daher stolz darauf, unser Angebot mit Abbott zu erweitern, um Anwenderinnen und Anwendern unserer mylife YpsoPump mehr Wahlfreiheit im Umgang mit Diabetes zu geben. Unsere kompakte und einfach zu bedienende Insulinpumpe, die mit dem neusten Sensor von Abbott und der adaptiven Hybrid-Closed-Loop-App von CamDiab kompatibel ist, wird das Leben von Tausenden Menschen mit Diabetes verändern“, sagt.
Die integrierte AID-Lösung mit dem FreeStyle Libre 3-Sensor ist derzeit in Deutschland verfügbar, weitere europäische Länder folgen im Jahr 2023. Das mylife Loop Angebot ist für Android verfügbar, iOS folgt in der zweiten Jahreshälfte 2023.
Quelle: Medienmitteilung Ypsomed | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 4 Tagen, 11 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Tagen, 13 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Tagen, 11 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
