- Technik
Der Sommer mit Diabetes und Insulin
3 Minuten
Insulin, Medikamente, Blutzuckerteststreifen – bei sehr hohen Temperaturen muss bei der Lagerung einiges beachtet werden.
Der Sommer ist für Diabetiker etwas Besonderes, denn Ausrüstung und Medikamente sind empfindlich. Besonders Insulin und Blutzuckerteststreifen tolerieren hohe Temperaturen nur sehr kurz. Auch der Stoffwechsel gerät bei höheren Temperaturen leicht „ins Schwitzen“.
Damit Sie die heiße Jahreszeit ohne Zwischenfälle genießen können, möchten wir an einige Ratschläge erinnern, die die Lebensdauer von Insulin und Geräten im Sommer sicherstellen, und aufzeigen, welche weiteren Besonderheiten beachtet werden sollten.
| 60 °C: Ablage im Auto |
Allgemeine Hinweise: Insulin, Geräte und Teststreifen nicht im Auto aufbewahren oder offen liegenlassen!
Insulinpens, Kartuschen, Pumpen
Insulin verliert seine Struktur innerhalb kürzester Zeit und wird wirkungslos. Achten Sie auf typische Verfallszeichen:
- Trübung (die bei einigen Insulinarten aber normal ist)
- Flocken
- Schlieren
- Verfärbung
Insulinpumpen können bei sehr hohen Temperaturen beschädigt werden.
Teststreifen und Messgeräte
Teststreifen verlieren an Genauigkeit. Sie sollten verworfen werden! Das Messgerät kann dauerhaft beschädigt werden.
Nächste Seite: 50 °C: Handschuhfach
Der Sommer ist für Diabetiker etwas Besonderes, denn Ausrüstung und Medikamente sind empfindlich. Besonders Insulin und Blutzuckerteststreifen tolerieren hohe Temperaturen nur sehr kurz. Auch der Stoffwechsel gerät bei höheren Temperaturen leicht „ins Schwitzen“.
Damit Sie die heiße Jahreszeit ohne Zwischenfälle genießen können, möchten wir an einige Ratschläge erinnern, die die Lebensdauer von Insulin und Geräten im Sommer sicherstellen, und aufzeigen, welche weiteren Besonderheiten beachtet werden sollten.
| 50 °C: Handschuhfach |
Allgemeine Hinweise: Auch im Handschuhfach können Temperaturen bis zu 50 °C herrschen!
Insulinpens, Kartuschen, Pumpen
Insulin verliert seine Struktur innerhalb kürzester Zeit und wird wirkungslos. Achten Sie auf typische Verfallszeichen:
- Trübung (die bei einigen Insulinarten aber normal ist)
- Flocken
- Schlieren
- Verfärbung
Insulinpumpen können bei sehr hohen Temperaturen beschädigt werden.
Teststreifen und Messgeräte
Teststreifen verlieren an Genauigkeit. Sie sollten verworfen werden! Das Messgerät kann dauerhaft beschädigt werden.
Nächste Seite: 40 °C: pralle Sonne
Der Sommer ist für Diabetiker etwas Besonderes, denn Ausrüstung und Medikamente sind empfindlich. Besonders Insulin und Blutzuckerteststreifen tolerieren hohe Temperaturen nur sehr kurz. Auch der Stoffwechsel gerät bei höheren Temperaturen leicht „ins Schwitzen“.
Damit Sie die heiße Jahreszeit ohne Zwischenfälle genießen können, möchten wir an einige Ratschläge erinnern, die die Lebensdauer von Insulin und Geräten im Sommer sicherstellen, und aufzeigen, welche weiteren Besonderheiten beachtet werden sollten.
| 40 °C: pralle Sonne |
Allgemeine Hinweise: Koffein- und zuckerfreie Getränke gehören mit auf den Weg, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Hohe Blutzuckerwerte erhöhen den Flüssigkeitsverlust über die Niere! Im Sommer sollte also häufiger gemessen werden!
Insulinpens, Kartuschen, Pumpen
Insulin verliert seine Struktur innerhalb kürzester Zeit und wird wirkungslos. Achten Sie auf typische Verfallszeichen:
- Trübung (die bei einigen Insulinarten aber normal ist)
- Flocken
- Schlieren
- Verfärbung
Insulinpumpen können bei sehr hohen Temperaturen beschädigt werden.
Teststreifen und Messgeräte
Für die meisten Teststreifen und Messgeräte sind 40 °C die Obergrenze. Ohne vorherige Abkühlung kann die Messung jedoch falsche Ergebnisse hervorbringen.
Nächste Seite: 20 – 25 °C: Raumtemperatur, längere Lagerung in Kühltaschen
Der Sommer ist für Diabetiker etwas Besonderes, denn Ausrüstung und Medikamente sind empfindlich. Besonders Insulin und Blutzuckerteststreifen tolerieren hohe Temperaturen nur sehr kurz. Auch der Stoffwechsel gerät bei höheren Temperaturen leicht „ins Schwitzen“.
Damit Sie die heiße Jahreszeit ohne Zwischenfälle genießen können, möchten wir an einige Ratschläge erinnern, die die Lebensdauer von Insulin und Geräten im Sommer sicherstellen, und aufzeigen, welche weiteren Besonderheiten beachtet werden sollten.
| 20 – 25 °C: Raumtemperatur, längere Lagerung in Kühltaschen |
Allgemeine Hinweise: Das Hungergefühl geht bei starker Hitze verloren. “Sommerliche” Speisen wie Kaltschalen sind angenehm erfrischend und beugen Unterzuckerungen vor.
Insulinpens, Kartuschen, Pumpen
Die optimale Lagertemperatur für Insulin, das sich in Gebrauch befindet.
Teststreifen und Messgeräte
Teststreifen und Messgeräte können bei Raumtemperatur sicher gelagert und verwendet werden.
Nächste Seite: 2 – 8 °C: Kühlschrank oder frisch aktivierte Kühltaschen
Der Sommer ist für Diabetiker etwas Besonderes, denn Ausrüstung und Medikamente sind empfindlich. Besonders Insulin und Blutzuckerteststreifen tolerieren hohe Temperaturen nur sehr kurz. Auch der Stoffwechsel gerät bei höheren Temperaturen leicht „ins Schwitzen“.
Damit Sie die heiße Jahreszeit ohne Zwischenfälle genießen können, möchten wir an einige Ratschläge erinnern, die die Lebensdauer von Insulin und Geräten im Sommer sicherstellen, und aufzeigen, welche weiteren Besonderheiten beachtet werden sollten.
| 2-8°C: Kühlschrank oder frisch aktivierte Kühltaschen |
Allgemeine Hinweise: Spezielle Kühltaschen gibt es für die gesamte Ausrüstung und in verschiedenen Ausführungen. Sie halten das empfindliche Insulin und die Geräte bei längeren Ausflügen auf Lagertemperatur. Fragen Sie in Ihrer Apotheke!
Insulinpens, Kartuschen, Pumpen
Die optimale Lagertemperatur für Insulin, das noch nicht angebrochen ist.
Teststreifen und Messgeräte
Für die meisten Teststreifen und Messgeräte wird eine Messung bei einer Temperatur von über 10 °C empfohlen.
Nächste Seite: weniger als 0 °C: Gefriertemperatur
Der Sommer ist für Diabetiker etwas Besonderes, denn Ausrüstung und Medikamente sind empfindlich. Besonders Insulin und Blutzuckerteststreifen tolerieren hohe Temperaturen nur sehr kurz. Auch der Stoffwechsel gerät bei höheren Temperaturen leicht „ins Schwitzen“.
Damit Sie die heiße Jahreszeit ohne Zwischenfälle genießen können, möchten wir an einige Ratschläge erinnern, die die Lebensdauer von Insulin und Geräten im Sommer sicherstellen, und aufzeigen, welche weiteren Besonderheiten beachtet werden sollten.
| unter 0 °C: Gefriertemperatur |
Insulinpens, Kartuschen, Pumpen
Insulin, das einmal gefroren ist, darf nicht mehr verwendet werden. Bitte sofort entsorgen!
Teststreifen und Messgeräte
Teststreifen und Messgeräte sollten nicht dauerhaft unter 0 °C gelagert werden.
von Michele Bonus und Manfred Krüger
Kontakt:
Linner Apotheken, info@Linner-Apotheke.de
, www.linnerapotheken.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2013; 62 (6) Seite 46-47
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
