Urlaub, Sonne, Strand und Meer: Mit Diabetes gut durch die Sommerzeit

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Urlaub, Sonne, Strand und Meer: Mit Diabetes gut durch die Sommerzeit | Foto: day2505 – stock.adobe.com
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Urlaub, Sonne, Strand und Meer: Mit Diabetes gut durch die Sommerzeit

Der Sommer ist da – die perfekte Zeit für Sonne, Strand und Meer. Für viele bedeutet dies Entspannung pur, ob am Mittelmeer, am Baggersee oder bei einer Fernreise. Doch für Menschen mit Diabetes bringen die heiße Sommerzeit und der Urlaub auch besondere Herausforderungen mit sich. Doch wer vorbereitet ist, kann die schönste Zeit des Jahres trotzdem unbeschwert genießen. Hier sind die wichtigsten Tipps und Hinweise rund um Wärme, Insulin, Insulinpumpen, Flugreisen und Essen – vor allem in Bezug auf AID-Systeme.

Im Sommerurlaub funktionieren Systeme zur automatisierten Insulin-Dosierung (AID-Systeme) grundsätzlich wie zu Hause. Aber ein paar Dinge sollten beachtet werden, weil sich Alltag, Aktivitäts-Level, Klima und Essverhalten im Urlaub oft deutlich ändern.

Hitze in der Sommerzeit kann das Körpergefühl verändern

Hohe Temperaturen können sich auf die Insulinwirkung auswirken. Wärme erweitert die Blutgefäße, was dazu führen kann, dass Insulin schneller ins Blut aufgenommen wird – das kann das Risiko für Unterzuckerungen erhöhen.

Gleichzeitig kann bei starker Hitze auch das allgemeine Wohlbefinden sinken. Dies erschwert, einzuschätzen, wie hoch der Blutzucker ist. Dann ist es sinnvoll, den Blutzucker häufiger zu kontrollieren. Bei Einsatz eines Systems zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM) lohnt es, häufiger einen Blick auf das Display zu werfen und die Alarme so einzustellen, dass sie frühzeitig warnen.

Bewegter Urlaub mit Diabetes

Urlaub bedeutet oft mehr Bewegung, beim Sightseeing, Schwimmen, Wandern und vielem mehr. AID-Systeme können automatisch die Basalrate anpassen, aber bei ungewöhnlich hoher Aktivität kann es trotzdem sinnvoll sein, zeitweise den Zielwert zu erhöhen (z. B. auf 150 mg/dl bzw. 8,3 mmol/l), wenn das eingesetzte System das erlaubt. Auch die Insulindosen für die Mahlzeiten sollten reduziert werden, in Absprache mit dem Diabetes-Team.

Bei einem AID-System empfiehlt es sich, den Sport- oder Aktivitäts-Modus einzustellen bzw. auch den Algorithmus bei Bedarf auszustellen. Alternativ könnte man vor dem Schwimm-Tag temporär auf eine Therapie mit Insulinpen umstellen.

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  • schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • calvin240 antwortete vor 1 Woche

      Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 1 Woche

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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