DIA-AID live und hybrid: Insulin-Management mit modernen AID-Systemen

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DIA-AID live und hybrid: Insulin-Management mit modernen AID-Systemen

„Wissen nimmt Angst“ lautet das Motto der ersten hybriden DIA-AID-live-Veranstaltung des Selbsthilfeverbandes Diabetiker Niedersachsen e.V. Interessierte können vor Ort in Oldau oder am Bildschirm teilnehmen. Es geht um Fragen des Insulin-Managements, angefangen bei der Vorstellung aller AID-fähigen Insulinpumpen bis zu einer Talkrunde zum Umgang mit dem Diabetes in der Familie. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Gleich fünf Hersteller von Insulinpumpen werden der Reihe nach alle gängigen zugelassen AID-fähigen Insulinpumpen vorstellen, kündigen die Diabetiker Niedersachsen e.V auf ihrer Webseite an. Mit dabei sind die Hersteller-Firmen Medtronic, Ypsomed, Insulet, Roche & VitalAire. Dr. med. Sandra Schlüter, Fachärztin für Innere Medizin in Northeim, wird die Veranstaltung moderieren.

Nach Vorstellung aller Systeme erfolgt eine moderierte und interaktive Podiumsdiskussion. Dabei sprechen Hersteller, Betroffenen und medizinisches Fachpersonal auf der Talk-Stage zur Zukunft der AID-Technik. Die Schwerpunkte sind Sicherheit, Innovation und Einsatz bei Kindern mit Diabetes.

Nach einer Mittagspause ist eine Talkrunde mit Michelle Schmidt, Sascha Schworm vom Podcast Zuckerjunkies und weiteren Teilnehmern unter dem Motto “Ob Penner oder Pumper: Du entscheidest!” vorgesehen, in der ergründet wird, warum auch heute noch ein Smartpen das Hilfsmittel der Wahl sein kann.

Zum Abschluss wird die kontroverse Frage nach dem Sinn oder Unsinn der Früherkennung und Verzögerung von Diabetes Typ 1 Gegenstand einer großen Diskussionsrunde mit den Eltern vor Ort und den Interessierten an den Bildschirmen sein.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: Bitte hier klicken


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von Diabetiker Niedersachsen e. V

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße