- Technik
„Diabetes-Technologie in voller Breite“
2 Minuten
„Die Diabetologie ist in voller Breite mit neuer Technologie konfrontiert, egal ob in großen oder in kleinen Arztpraxen“, so Prof. Bernd Kulzer. Und natürlich geht es auch den Patienten so. In Berlin stellten er und Mitherausgeber Prof. Lutz Heinemann Ende Januar den „D.U.T-Report 2020“ vor – mit Ergebnissen großer Arzt- und Patientenumfragen, einem Vergleich derselben sowie mit 11 Artikeln rund um Digitalisierung und Technologie in der Diabetologie.
Das wichtigste Thema der Menschen mit Typ-1-Diabetes derzeit ist „Closed Loop“: Systeme, die automatisch Glukoseverläufe regeln – über die Insulinzufuhr. Wer Typ-2-Diabetes hat mit Insulintherapie, für den ist die Glukoseauswertungs-Software das Topthema. Insgesamt sehen Patienten als Vorteile der Digitalisierung verbesserte Behandlungsqualität und Eigenverantwortung. Nachteile sind Fehleranfälligkeit der Systeme und Daten-Missbrauch.
Bei allen Vor- und Nachteilen der Digitalisierung zeigten die Umfragen vor allem, „dass Patienten der persönliche Kontakt mit dem Behandlungsteam weiterhin wichtig ist“, fasste Dr. Dominic Ehrmann (Bad Mergentheim) zusammen.
Erstmals wurden auch Patienten befragt
Erstmals wurden für den D.U.T-Report 2020 also auch Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes sowie Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes befragt. Über 3.400 Betroffene gaben Auskunft über ihre Ansichten, Einstellungen, Wünsche und Bedürfnisse. Auch 350 Ärzte wurden wieder befragt für den „Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes 2020“ und die jeweiligen Ergebnisse einander gegenübergestellt.
Im zweiten Teil des Reports behandeln verschiedene Autoren unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung und neuer Technologien. Hierbei wird auch kritisch beleuchtet; es geht z. B. um tägliche technische Probleme in diabetologischen Praxen.
Enormes Potenzial der Digitalisierung
Dennoch: Die Digitalisierung hat laut der Autoren enormes Potenzial, die Arbeit in der Praxis, die medizinische Versorgung der Patienten und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter wesentlich zu verbessern. Der D.U.T-Report wird unterstützt von Berlin-Chemie und erscheint im Mainzer Kirchheim-Verlag. Er wurde vorgestellt anlässlich des diatec-Kongresses 2020. Hier abrufbar: www.dut-report.de.
von Günter Nuber
Chefredaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (3) Seite 14
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 4 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 2 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
