- Technik
Die erste Selbsthilfe-App für Menschen mit Diabetes
2 Minuten
Ab sofort ist die neue App der Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) verfügbar. Sie ist ein Selbsthilfeangebot von Betroffenen für Betroffene. „DDH-M Digital“ ist erhältlich für Android und iOS und kann in den jeweiligen Stores kostenlos heruntergeladen werden.
Die Selbsthilfeorganisation Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hat mit „DDH-M Digital“ eine neue App entwickelt, die für Menschen mit Diabetes – insbesondere für neudiagnostizierte – eine Hilfe im Umgang mit der Krankheit sein soll.
Lexikon, News und Termine – weitere Funktionen in Planung
„DDH-M Digital“ beinhaltet ein Lexikon, Termine, Aktuelles und eine Wissensdatenbank. Die Rubrik „Aktuelles“ hält die Nutzer mit fast täglich erscheinenden Beiträgen zum Thema Diabetes auf dem aktuellsten Stand. In der Rubrik „Termine“ finden Nutzer Veranstaltungen von Selbsthilfegruppen in ihrer Nähe. Die Wissensdatenbank enthält Artikel über Diabetes, Folgeerkrankungen und den Alltag mit der Krankheit zur Verfügung. Das Lexikon ist ein Nachschlagewerk für das Thema Diabetes mellitus.
„Unsere DDH-M Digital erleichtert den Wissensbezug zur Erkrankung Diabetes, Begleit- und Folgeerkrankungen und zu sozial-rechtlichen Themen. Leicht verständlich formuliert erspart sie den Betroffenen die langwierige Suche im Internet“, sagt Ralf Glaubel, Vorstandsmitglied der DDH-M. In Planung sind weitere Funktionen wie ein Chat, Foren und ein Mitgliederbreich. Informationen zur App „DDH-M Digital“ und eine Anleitung zur Bedienung sind auf der DDH-M-Website bereitgestellt.
Bindeglied zwischen klassischer und moderner Selbsthilfe
Die Vernetzung aller Diabetes-Selbsthilfegruppen und viele Unterstützer der Selbsthilfe zu gewinnen, wünschen sich Jürgen Knocke und Gerd Schmidt, die den Fokus der Betroffenen in die Entwicklung der App einbrachten. „Wir hoffen, dass viel Feedback von den Nutzern zurückkommt. So kann die App ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Betroffenen angepasst werden“, fasst Gerd Schmidt, Leiter der Diabetes Selbsthilfegruppe in Dörverden (Niedersachsen) zusammen.
„DDH-M Digital“ ist in Kooperation mit der Kaufmännischen Krankenkasse KKH entstanden. Über viele Monate hinweg arbeitete die DDH-M intensiv mit einem Team von IT-Entwicklern und Betroffenen aus der Selbsthilfe zusammen. Somit konnte die App für die Bedürfnisse der Zielgruppe entwickelt werden. „Die App ist ein Gewinn für die Diabetes-Selbsthilfe. Sie ist das Bindeglied zwischen klassischer und moderner Selbsthilfe“, so die Vorstandsvorsitzende der DDH-M Judith Krämer.
- Google Play (für Android)
- App Store (für iOS)
Quelle: Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 11 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 11 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
