Die erste Selbsthilfe-App für Menschen mit Diabetes

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© DDH-M
Die erste Selbsthilfe-App für Menschen mit Diabetes

Ab sofort ist die neue App der Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) verfügbar. Sie ist ein Selbsthilfeangebot von Betroffenen für Betroffene. „DDH-M Digital“ ist erhältlich für Android und iOS und kann in den jeweiligen Stores kostenlos heruntergeladen werden.

Die Selbsthilfeorganisation Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hat mit „DDH-M Digital“ eine neue App entwickelt, die für Menschen mit Diabetes – insbesondere für neudiagnostizierte – eine Hilfe im Umgang mit der Krankheit sein soll.

Lexikon, News und Termine – weitere Funktionen in Planung

„DDH-M Digital“ beinhaltet ein Lexikon, Termine, Aktuelles und eine Wissensdatenbank. Die Rubrik „Aktuelles“ hält die Nutzer mit fast täglich erscheinenden Beiträgen zum Thema Diabetes auf dem aktuellsten Stand. In der Rubrik „Termine“ finden Nutzer Veranstaltungen von Selbsthilfegruppen in ihrer Nähe. Die Wissensdatenbank enthält Artikel über Diabetes, Folgeerkrankungen und den Alltag mit der Krankheit zur Verfügung. Das Lexikon ist ein Nachschlagewerk für das Thema Diabetes mellitus.

„Unsere DDH-M Digital erleichtert den Wissensbezug zur Erkrankung Diabetes, Begleit- und Folgeerkrankungen und zu sozial-rechtlichen Themen. Leicht verständlich formuliert erspart sie den Betroffenen die langwierige Suche im Internet“, sagt Ralf Glaubel, Vorstandsmitglied der DDH-M. In Planung sind weitere Funktionen wie ein Chat, Foren und ein Mitgliederbreich. Informationen zur App „DDH-M Digital“ und eine Anleitung zur Bedienung sind auf der DDH-M-Website bereitgestellt.

Bindeglied zwischen klassischer und moderner Selbsthilfe

Die Vernetzung aller Diabetes-Selbsthilfegruppen und viele Unterstützer der Selbsthilfe zu gewinnen, wünschen sich Jürgen Knocke und Gerd Schmidt, die den Fokus der Betroffenen in die Entwicklung der App einbrachten. „Wir hoffen, dass viel Feedback von den Nutzern zurückkommt. So kann die App ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Betroffenen angepasst werden“, fasst Gerd Schmidt, Leiter der Diabetes Selbsthilfegruppe in Dörverden (Niedersachsen) zusammen.

„DDH-M Digital“ ist in Kooperation mit der Kaufmännischen Krankenkasse KKH entstanden. Über viele Monate hinweg arbeitete die DDH-M intensiv mit einem Team von IT-Entwicklern und Betroffenen aus der Selbsthilfe zusammen. Somit konnte die App für die Bedürfnisse der Zielgruppe entwickelt werden. „Die App ist ein Gewinn für die Diabetes-Selbsthilfe. Sie ist das Bindeglied zwischen klassischer und moderner Selbsthilfe“, so die Vorstandsvorsitzende der DDH-M Judith Krämer.

„DDH-M Digital“ herunterladen

Quelle: Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) | Redaktion

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas