„Digitalisierung fördern, Nationale Diabetesstrategie umsetzen“

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„Digitalisierung fördern, Nationale Diabetesstrategie umsetzen“

Zum heutigen Weltdiabetestag spricht sich der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) dafür aus, digitale Lösungen und Konzepte für das Diabetesmanagement intensiver zu fördern. Zudem müsse die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung beschlossene Nationale Diabetesstrategie nun auch in Angriff genommen werden.

„Die Digitalisierung der Diabetesversorgung geht Hand in Hand mit einer Nationalen Diabetesstrategie“, sagt Ulrich Schmid, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH) anlässlich des heutigen Weltdiabetestages. „Der Diabetespatient wird dabei am stärksten von der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung profitieren“, so Schmid. Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen, Jahr für Jahr kommen bis zu 300.000 Neuerkrankungen hinzu.

Digitalisierung: „ein Segen für den Patienten und das gesamte Gesundheitssystem“

Den größten Teil des Jahres managt der Diabetespatient seine Erkrankung selbst. „Keine andere Indikation gibt dem Patienten solch einen Einfluss auf die Beherrschung einer Krankheit, aber auch Verantwortung für die Therapie“, so Schmid. Die Glukoseselbstmessung sei daher ein unverzichtbarer Bestandteil des digitalen Diabetesselbstmanagements.

Patienten erhalten nicht nur unmittelbare Rückmeldung, wie sich bestimmte Verhaltensweisen auf ihren Glukosespiegel auswirken, sondern Ärzte zudem einen schnelleren Zugang zu Daten und Messwerten. So könnten Therapieanpassungen effizient durchgeführt werden. Digitalisierung mache den Informationsfluss schnell, sicher, handhabbar und erleichtere den Alltag des Patienten erheblich, erläutert Schmid. „Für den Patienten wie auch für das gesamte Gesundheitssystem ist die Digitalisierung der Diabetesversorgung ein Segen.“

„Nationale Diabetesstrategie schnellstmöglich mit Digitalisierungsoffensive verknüpfen“

Schon heute stimmen Diabetespatienten mit den Füßen über eine optimale und zeitgemäße Diabetesversorgung ab. Systeme der kontinuierlichen Glukosemessung oder Smartphone-Applikationen gehören für viele Diabetespatienten dazu, obgleich diese noch nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen regelhaft erstattet werden. „Die Beschleunigung bei der Bewertung digitaler Innovationen ist ein elementarer Baustein einer zukünftigen Nationalen Diabetesstrategie“, betont Schmid.

Auch angesichts der hohen Dunkelziffer von etwa 2 Millionen Menschen mit bislang nicht diagnostiziertem Diabetes müsse die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung beschlossene Diabetesstrategie nun auch in Angriff genommen werden. „Nur so lässt sich verhindern, dass Deutschland von einem Diabetes-Tsunami überrollt wird und in Sachen Diabetesversorgung international den Anschluss verliert“, sagt Schmid. Der VDGH appelliert, dass die Nationale Diabetesstrategie schnellstmöglich mit der Digitalisierungsoffensive der Bundesregierung verknüpft wird.

VDGH-Vorschläge und -Positionen zum Diabetes-Selbstmanagement

Die aktuellen Vorschläge und Positionen des Ausschusses Diabetes-Selbstmanagement im VDGH Digitalisierung als Säule der Nationalen Diabetes-Strategie und Digitale Gesundheitsanwendungen im Diabetes-Selbstmanagement – Leistungserbringer, Kostenträger und Politik müssen neue Wege gehen sowie die Grafik Der Digitale Patient mit Diabetes können unter www.vdgh.de/stellungnahmen-positionen/positionen heruntergeladen werden.


Quelle: Pressemitteilung des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH)

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Woche

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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