- Technik
Drei von zehn Deutschen für digitale Sprechstunde
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Eine Befragung hat ergeben, dass jeder Dritte in Deutschland eine Online-Sprechstunde wahrnehmen würde, 72 Prozent sehen diese Form der Arzt-Konsultation jedoch kritisch. Überraschend ist, dass bei den älteren Befragten über 65 Jahren die Akzeptanz höher ist als bei den jüngeren.
Jeder dritte Deutsche könnte sich vorstellen, das Angebot einer Online-Sprechstunde zu nutzen. In erster Linie werden kürzere Wartezeiten und die Distanz zum Arzt als Vorteile angesehen. Allerdings sind 72 Prozent der Befragten besorgt wegen möglicher Fehlbehandlungen. Auch Datenschutzbedenken sind ein abschreckender Faktor, wie der Berliner Digitalverband BITKOM in seiner aktuellen Studie zeigt.
Mehr Anklang bei Älteren
“Bei den Befragten, die 65 Jahre oder älter sind, lag die Bereitschaft zur Online-Sprechstunde bei 31 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen nur bei 29. Am wenigsten gefallen würde die Konsultation via Internet den 30- bis 49-Jährigen”, unterstreicht Julia Hagen, BITKOM-Referentin für Health and Pharma. Für 60 Prozent war die Distanz ein ausschlaggebender Faktor, eine Online-Sprechstunde zu nutzen. Für Menschen auf dem Land kann der Weg zum Arzt viel Zeit in Kauf nehmen, was die Hemmung erhöht, überhaupt zur Kontrolle zu gehen.
Die einfachere Abwicklung der ärztlichen Kontrolle über das Web könnte für mehr Patienten ein Anreiz sein, auch kleinere Wehwehchen kontrollieren zu lassen. “Wenn Faktoren wie Wartezeiten, Anfahrt, Ansteckungsgefahr im Wartezimmer und die Kosten für die Anfahrt entfallen, wären durchaus mehr Menschen bereit, auch für kleine Dinge, wie einen seltsamen Leberfleck, sofort zur Untersuchung zu gehen”, verdeutlicht Hagen.
Krankenkassen tragen Kosten
Krankenkassen übernehmen seit dem 1. April die Kosten einer Online-Sprechstunde. Im Rahmen des E-Health-Gesetzes sind diese Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung. Erstbesuche dürfen allerdings nicht online praktiziert werden, dafür muss der Arzt noch persönlich aufgesucht werden. Ärzte müssen für die Video-Sprechstunde zuvor eine schriftliche Einwilligung des Patienten einholen. Ansonsten sind außer einer Internetverbindung, einer Webcam, Lautsprechern und einem Mikrofon keine zusätzlichen Tools notwendig.
Quelle: pressetext
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jseiffert postete ein Update vor 6 Tagen
Hallo zusammen,
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat
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thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomas




