- Technik
„Eversense XL“ erfüllt alle Anforderungen an ein rtCGM und ist erstattungsfähig
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In einem aktuellen Beratungsverfahren stellt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) fest, dass das Eversense XL-CGM-System allen Anforderungen an ein Real-Time-CGM (rtCGM) System gerecht wird. Die subkutane Insertion des Sensors, mit einer Laufzeit von bis zu sechs Monaten, stellt eine Weiterentwicklung der kontinuierlichen Glukosemessung, jedoch keine neue Untersuchungs- oder Behandlungsmethode dar. Somit erfüllt Eversense XL die Voraussetzungen für eine Erstattung durch die deutschen Krankenkassen. Die Bestätigung vereinfacht die Erstattungssituation, sodass die bisher größte Zugangshürde für Menschen mit Diabetes fällt.
Für viele Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes bedeutet die kontinuierliche Glukosemessung eine Erleichterung und Verbesserung ihres Alltags. So auch mit dem Eversense XL-CGM-System, dessen Langzeitsensor mit einem kleinen Eingriff unter die Haut (i.d.R. am Oberarm) gesetzt wird und dort bis zu sechs Monate lang die Glukosewerte kontinuierlich misst.
Doch bisher war die Erstattungssituation in Deutschland sehr uneinheitlich und der Zugang zu Eversense XL häufig erschwert. Hier hat der G-BA nun in einem offiziellen Bescheid Klarheit geschaffen.
„Eversense XL“ erfüllt alle Anforderungen an ein rtCGM-System und ist erstattungsfähig
Im Raum stand die Frage, ob Eversense XL den 2016 vom G-BA definierten Anforderungen an ein rtCGM System entspricht oder ob es sich um eine neue Methode handelt, die nicht durch diesen Beschluss abgedeckt ist. Hierzu sagt der G-BA: „In der Zusammenschau stellt der G-BA fest, dass es sich bei de[m] […] beschriebenen CGM um keine neue Methode […] handelt. […] Die Implantation des Sensors führt nicht zu einer Abweichung von den Anforderungen an eine CGM im Beschluss des G-BA […].“1
Im Rahmen eines Beratungsverfahren bestätigt der G-BA die Einschätzung des unabhängigen IGES Instituts vom Mai 20182: Eversense XL entspricht den Anforderungen und ist somit Gegenstand der vertragsärztlichen Versorgung. Dadurch ist die Erstattungssituation geklärt: Eversense XL ist bei Vorliegen der jeweiligen Indikation für ein rtCGM grundsätzlich erstattbar. Dadurch können mehr Menschen mit Diabetes Zugang zu Eversense XL erhalten.
Weitere Informationen zum System sowie zur Beantragung der Kostenübernahme
Als Unterstützung zur Beantragung der Kostenübernahme ist der Beschluss ab sofort auf www.eversense.de/gba zu finden. Als weiteren Service stellt Roche Diabetes Care Antworten auf häufige Nachfragen, wie z. B. Datenschutz und Wirtschaftlichkeit, auf www.eversense.de im Bereich „Beantragung und Kostenübernahme“ übersichtlich zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Eversense XL sowie zu allen anderen modernen Therapielösungen von Roche Diabetes Care, die auch untereinander vernetzt werden können und individuell kombinierbar sind, finden Sie unter www.gemeinsam-diabetes-weiter-denken.de.
Quelle: Presse-Information von Roche Diabetes Care Deutschland (RDCD) | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 13 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 11 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
