- Technik
Forscher wollen mobilen Medikationsplan entwickeln
2 Minuten

Wer dauerhaft mehrere Medikamente einnehmen muss, ist gut beraten, einen Medikationsplan einzusetzen. Leipziger Forscher wollen daher nun eine digitale Lösung entwickeln, die auf mobilen Endgeräten genutzt werden kann.
Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für Angewandte Informatik (InfAI) arbeiten an einem übersichtlichen, mobil nutzbaren Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker. Sie wollen Dienste und Anwendungen – unter anderem eine Smartphone-App – entwickeln, die Informationen zur Medikation aus verschiedenen Formaten und Quellen aufnehmen und einheitlich abbilden können.
Mobiler Plan soll Transparenz und Verständlichkeit verbessern
Für die zeitsparende Übermittlung durch den Patienten an die verschiedenen Ärzte, Apotheker oder Pflegedienste soll der Medikationsplan auch in einem QR-Code verschlüsselt werden. Damit wird die Transparenz und Verständlichkeit des Planes für den Patienten verbessert, da dieser im Mittelpunkt des Informationsaustausches steht.
Die Mitarbeiter der Abteilung für Betriebliche Informationssysteme der Universität und des An-Instituts für Angewandte Informatik kooperieren im Rahmen des Projektes “AMME – Semantische Integration von Medikationsplänen unterschiedlicher Struktur”, das Mitte vergangenen Jahres gestartet ist und bis zum 30. Juni 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.
Sie arbeiten auch mit einem Leipziger Softwareunternehmen, einem EDV-Dienstleister aus Markkleeberg sowie der Selbstständigen Abteilung für Allgemeinmedizin der Universität Leipzig zusammen. Gemeinsam wollen sie eine Softwarearchitektur entwickeln, mit der alle wichtigen Informationen aus verschiedenen Quellen wie Arztbriefen, Rezepten oder Barcodes in den Medikationsplan eingebunden werden können. Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem auch vom Zentrum für Arzneimittelsicherheit an der Universität Leipzig als assoziiertem Partner.
Wechselwirkungen ausschließen, Nebenwirkungen nachvollziehen
Ein durchgängiger und lückenloser Medikationsplan bringt unmittelbare Vorteile für den Patienten. Eine solche Übersicht ermöglicht es beispielsweise Ärzten und Apothekern, mögliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten zu prüfen und auszuschließen. Ohne eine intelligente Einbindung aller den Patienten behandelnden Stellen lässt sich gerade im Notfall kaum nachvollziehen, welche Medikation ein Patient aktuell erhält”, sagt Dr. Romy Elze, Projektverantwortliche des InfAI e.V. Auch die Ursache für möglicherweise auftretende Nebenwirkungen könne mit einem solchen Plan jederzeit nachvollzogen werden.
Das Vorhaben wird am InfAI in der Arbeitsgruppe E-Health bearbeitet, die bereits in der Vergangenheit wichtige Impulse für das moderne Informationsmanagement im Gesundheitswesen erarbeitet hat. “Mit dem aktuellen Vorhaben zeigt unser Institut Wege auf, wie gesetzliche Vorgaben zur Dokumentation und zum Austausch mit Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit zu vereinbaren sind. Im Zentrum steht in diesem Fall der Patient als Souverän der ihn betreffenden Informationen”, erklärt InfAI-Geschäftsführer Dr. Kyrill Meyer.
Quelle: Pressemitteilung der Universität Leipzig
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße