- Technik
Forscher wollen mobilen Medikationsplan entwickeln
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Wer dauerhaft mehrere Medikamente einnehmen muss, ist gut beraten, einen Medikationsplan einzusetzen. Leipziger Forscher wollen daher nun eine digitale Lösung entwickeln, die auf mobilen Endgeräten genutzt werden kann.
Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für Angewandte Informatik (InfAI) arbeiten an einem übersichtlichen, mobil nutzbaren Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker. Sie wollen Dienste und Anwendungen – unter anderem eine Smartphone-App – entwickeln, die Informationen zur Medikation aus verschiedenen Formaten und Quellen aufnehmen und einheitlich abbilden können.
Mobiler Plan soll Transparenz und Verständlichkeit verbessern
Für die zeitsparende Übermittlung durch den Patienten an die verschiedenen Ärzte, Apotheker oder Pflegedienste soll der Medikationsplan auch in einem QR-Code verschlüsselt werden. Damit wird die Transparenz und Verständlichkeit des Planes für den Patienten verbessert, da dieser im Mittelpunkt des Informationsaustausches steht.
Die Mitarbeiter der Abteilung für Betriebliche Informationssysteme der Universität und des An-Instituts für Angewandte Informatik kooperieren im Rahmen des Projektes “AMME – Semantische Integration von Medikationsplänen unterschiedlicher Struktur”, das Mitte vergangenen Jahres gestartet ist und bis zum 30. Juni 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.
Sie arbeiten auch mit einem Leipziger Softwareunternehmen, einem EDV-Dienstleister aus Markkleeberg sowie der Selbstständigen Abteilung für Allgemeinmedizin der Universität Leipzig zusammen. Gemeinsam wollen sie eine Softwarearchitektur entwickeln, mit der alle wichtigen Informationen aus verschiedenen Quellen wie Arztbriefen, Rezepten oder Barcodes in den Medikationsplan eingebunden werden können. Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem auch vom Zentrum für Arzneimittelsicherheit an der Universität Leipzig als assoziiertem Partner.
Wechselwirkungen ausschließen, Nebenwirkungen nachvollziehen
Ein durchgängiger und lückenloser Medikationsplan bringt unmittelbare Vorteile für den Patienten. Eine solche Übersicht ermöglicht es beispielsweise Ärzten und Apothekern, mögliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten zu prüfen und auszuschließen. Ohne eine intelligente Einbindung aller den Patienten behandelnden Stellen lässt sich gerade im Notfall kaum nachvollziehen, welche Medikation ein Patient aktuell erhält”, sagt Dr. Romy Elze, Projektverantwortliche des InfAI e.V. Auch die Ursache für möglicherweise auftretende Nebenwirkungen könne mit einem solchen Plan jederzeit nachvollzogen werden.
Das Vorhaben wird am InfAI in der Arbeitsgruppe E-Health bearbeitet, die bereits in der Vergangenheit wichtige Impulse für das moderne Informationsmanagement im Gesundheitswesen erarbeitet hat. “Mit dem aktuellen Vorhaben zeigt unser Institut Wege auf, wie gesetzliche Vorgaben zur Dokumentation und zum Austausch mit Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit zu vereinbaren sind. Im Zentrum steht in diesem Fall der Patient als Souverän der ihn betreffenden Informationen”, erklärt InfAI-Geschäftsführer Dr. Kyrill Meyer.
Quelle: Pressemitteilung der Universität Leipzig
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olivers postete ein Update vor 10 Stunden, 19 Minuten
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 2 Tagen, 3 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra





Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
Gruß Oliver