- Technik
„GlucaGen HypoKit“: mehere Chargen zurückgerufen
2 Minuten

Novo Nordisk ruft drei Chargen des GlucaGen HypoKit zurück. UPDATE: Auch Chargen von drei Parallelimporteuren sind nun vom vorsorglichen Rückruf betroffen.
Novo Nordisk hat eine Untersuchung durchgeführt, die gezeigt hat, dass sich in wenigen Fällen (0,006 %) die Nadeln von der Fertigspritze in bestimmten Chargen von GlucaGen HypoKit gelöst haben. Zur Sicherheit der Patienten ruft Novo Nordisk die betroffenen Chargen von Großhändlern, Apotheken und Patienten in Deutschland zurück. Der Rückruf bezieht sich auf GlucaGen HypoKit mit den folgenden Chargenbezeichnungen und Verfalldaten. Diese wurden seit Anfang 2016 in Deutschland verkauft:
- Ch.-B.: FS6W906, Verw. bis: 31.05.2018
- Ch.-B.: FS6W937, Verw. bis: 31.05.2018
- Ch.-B.: FS6X052, Verw. bis: 31.05.2018
Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind vom vorsorglichen Rückruf zusätzlich zu den drei Chargen des Herstellers Novo Nordisk Pharma GmbH auch Chargen von den Parallelimporteuren EurimPharm Arzneimittel GmbH, European Pharma B.V. und Kohlpharma GmbH betroffen:
EurimPharm Arzneimittel GmbH:
- FS6X718
- FS6X874
- FS6X535
European Pharma B.V.:
- FS6X535
Kohlpharma GmbH:
- FS6X718
Patienten oder ihre Pflegepersonen können selbst die Chargennummer prüfen und somit sehen, ob ihr GlucaGen HypoKit betroffen ist. Auf dem Bild unten ist zu sehen, wo sich die Chargennummer auf dem GlucaGen HypoKit befindet (orangener Kasten):

Was müssen Patienten tun, wenn Sie ein „GlucaGen HypoKit“ mit einer der oben genannten Chargenbezeichnungen besitzen?
- Patienten sollen ihr GlucaGen HypoKit mit einer der oben genannten
Chargennummern in ihrer Apotheke abgeben. - Der Apotheker wird das GlucaGen HypoKit kostenlos umtauschen.
- Alle Verdachtsfälle auf Nebenwirkung unter Verwendung des GlucaGen HypoKit mit den o.g. Chargenbezeichnungen und Verfalldaten sollen bitte umgehend an Novo Nordisk gemeldet werden: Tel: 06131/903-1133, Fax: 06131/903-1171, E-mail: DE-MedProdSafety1@novonordisk.com
Stellungsnahme des Herstellers Novo Nordsik
„Die Sicherheit von Patienten sowie Produkte von hoher Qualität haben für Novo Nordisk oberste Priorität. Wir bedauern diesen Vorfall und bitten um Entschuldigung für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für Patienten, Ärzte und Apotheker. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Patientensicherheit zu gewährleisten und die durch diesen Rückruf entstandenen Beeinträchtigungen zu minimieren.“
„Novo Nordisk hat alle Parallelimporteure informiert, die GlucaGen HypoKit aus anderen Ländern im deutschen Markt verkaufen. Sollten diese feststellen, dass weitere betroffene Chargen in Deutschland in den Handel gekommen sind, werden die Parallelimporteure darüber separat informieren. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte den Parallelimporteur, der auf der entsprechenden Packung angegeben ist. Eine Übersicht aller betroffenen Chargen aus dem Ausland finden Sie unter www.novonordisk.de.“
Bei Fragen können sich Betroffene an Ihren Arzt oder den Novo Nordisk-Kundenservice wenden:
Telefon: 06131 – 903 1133, E-Mail: KD_Service@novonordisk.com
Quelle: Pressemitteilung der Novo Nordisk Pharma GmbH
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße