GlucoMen Day PUMP: Erste Insulin-Patch-Pumpe mit App-basierter Steuerung erhältlich

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GlucoMen Day PUMP: Erste Insulin-Patch-Pumpe mit App-basierter Steuerung erhältlich | Foto: A. Menarini Diagnostics
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GlucoMen Day PUMP: Erste Insulin-Patch-Pumpe mit App-basierter Steuerung erhältlich

Wie das Unternehmen A. Menarini Diagnostics bekanntgibt, ist seine schlauchlose Insulin-Patch-Pumpe GlucoMen Day PUMP mit App-basierter Steuerung, ab sofort auf dem deutschen Markt verfügbar.

Seit kurzem ist die GlucoMen Day PUMP, eine schlauchlose Insulin-Patch-Pumpe, auf dem deutschen Markt erhältlich. Die vom südkoreanischen Hersteller EOFlow entwickelte Insulinpumpe wird in Deutschland exklusiv von A. Menarini Diagnostics Deutschland, eine Division der Berlin-Chemie AG, vertrieben. Sie ist laut Unternehmensangaben die erste Patch-Pumpe, die Anwendende vollumfänglich durch eine App auf dem Smartphone steuern können. Das ermögliche eine komfortable und auf Wunsch auch diskrete Steuerung der Insulinabgabe.

Das bietet die Insulin-Patch-Pumpe GlucoMen Day PUMP mit App-basierter Steuerung

Die dazu erforderliche Narsha-App steht bereits für Android und iOS in den jeweiligen App-Stores kostenfrei zur Verfügung. Alternativ dazu kann man die Insulinpumpe auch mit dem dazugehörigen Steuergerät, dem Advanced Diabetes Manager (ADM), bedienen. Das handliche Gerät zeichnet sich wie die App durch eine übersichtliche und intuitive Menüführung aus, meldet A. Menarini Diagnostics. Darüber hinaus biete die App umfangreiche statistische Funktionen und graphische Darstellungen.

Weiterführende Informationen
Wie Insulinpumpen aufgebaut sind und funktionieren, erfährst Du hier: Technische Unterstützung durch Insulinpumpen und AID-Systeme

Alle für die kontinuierliche Insulinabgabe und deren individuelle Steuerung erforderlichen Funktionen stellt die GlucoMen Day PUMP bereit. Basalraten können von 0,1 IE/Std. in 0,05 IE-Schritten bis zu maximal 15 IE/Std. programmiert werden. Temporäre Basalraten lassen sich für Zeiträume zwischen 0,5 und 8 Stunden festlegen. Boli sind von 0,1 bis 25 IE in Schritten von 0,05 IE einstellbar.

Der Mahlzeitenbolus kann individuell in eine sofort und eine verzögert abzugebende Insulinmenge unterteilt werden. Der integrierte Bolusrechner unterstützt den Anwender bei der Ermittlung der korrekten Bolusdosis. Alle von der tageszeitlich unterschiedlichen Insulinsensitivität abhängigen Einstellungen wie z.B. die Basalrate oder das Insulin-Kohlenhydrat-Verhältnis können in 48 Segmenten á 30 Minuten individuell programmiert werden.

Patch-Pumpe kann altersunabhängig verwendet und an verschiedensten Körperstellen getragen werden

Das Insulinreservoir der GlucoMen Day PUMP fasst bis zu 200 IE kurzwirksames U100 – Analoginsulin, das dank des energiearmen elektro-osmotischen Antriebs über 3,5 Tage abgegeben werden kann. Anwender mit passendem Insulinbedarf können dadurch den Wechsel ihrer Insulinpumpe auf zwei gleichbleibende Zeitpunkte in der Woche terminieren. Eine weitere Besonderheit der Patch-Pumpe ist das semi-manuelle Einführung der Softkanüle, die eine schmerzarmen Applikation und eine sichere Positionierung der Kanüle im Gewebe gewährleistet.

Die GlucoMen Day PUMP kann altersunabhängig verwendet und an verschiedensten Körperstellen getragen werden z.B. am Bauch, unteren Rücken, Oberarm und Oberschenkel. Da die Patch-Pumpe den Herstellerangaben zufolge klein und unauffällig ist und sehr leise arbeitet, ermöglicht sie sowohl Diskretion als auch Flexibilität im Alltag. Ihre Wasserdichtigkeit sei ein weiterer Pluspunkt für die tägliche Routine.

„Wir freuen uns sehr, Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes mit der GlucoMen Day PUMP eine überzeugende neue Therapieoption anbieten zu können.“ sagt Ulrich Schmid, General Manager von A. Menarini Diagnostics Deutschland. „Und mit Blick auf die schon für das kommende Jahr in Aussicht gestellte Integration unserer Insulinpumpe in ein etabliertes AID-System ist diese Option absolut zukunftsweisend“, ergänzt er stolz. Die GlucoMen Day PUMP ist bereits im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung gelistet und somit generell verordnungsfähig. Mit namhaften Krankenkassen wie der Techniker Krankenkasse, der BARMER und einigen regionalen AOK sind darüber hinaus bereits Versorgungsverträge abgeschlossen worden.

Weiterführende Informationen findet Ihr auf der Webseite www.glucomenday.de.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von A. Menarini Diagnostics Deutschland

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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