Systeme und Einsatzbereiche: Automatisierte Insulin-Abgabe bei Typ-1-Diabetes

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Systeme und Einsatzbereiche: Automatisierte Insulin-Abgabe bei Typ-1-Diabetes | Foto: Oleksandr – stock.adobe.com
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Systeme und Einsatzbereiche: Automatisierte Insulin-Abgabe bei Typ-1-Diabetes

Die automatisierte Insulin-Abgabe stellt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Diabetes-Technologie dar. Vor etwa sechs Jahren wurde das erste AID-System in Deutschland zugelassen. Seither haben sowohl Diabetes-Teams als auch Menschen mit Typ-1-Diabetes wertvolle Erfahrungen im Umgang mit dieser Therapieform gesammelt.

Inzwischen stehen Menschen mit Typ-1-Diabetes in Deutschland sieben AID-fähige Insulinpumpen mit sechs unterschiedlichen Algorithmen zur Verfügung. Ziel dieser Systeme ist es, die Steuerung des Glukosestoffwechsels zu optimieren und das tägliche Diabetes-Management spürbar zu erleichtern.

Alle Systeme beruhen auf einem gemeinsamen Funktionsprinzip: Sensor-basierte Glukosedaten werden genutzt, um die Insulin-Abgabe dynamisch zu steuern. Dabei wird die „Insulin-Basalrate“ je nach Sensorglukosewert, der Prognose sowie dem aktiven Insulin automatisch angepasst. Steigen die Werte, wird die Insulin-Zufuhr erhöht, drohen die Werte zu fallen, wird die Insulin-Zufuhr reduziert oder gestoppt. All das passiert völlig automatisch, daher wird dies häufig als „Autobasal“ bezeichnet.

Das bleibt trotz AID-System identisch

Auch mit einem AID-System bleiben einige grundlegende Anforderungen im Diabetes-Management unverändert. Damit das System zuverlässig arbeiten kann, müssen Informationen zu Mahlzeiten und körperlicher Aktivität weiterhin per Hand eingegeben werden. Die meisten Modelle verfügen über einen individuell angepassten Bolusrechner, der eine wichtige Grundlage für das präzise Berechnen der Insulingaben (Boli) zu den Mahlzeiten bildet. Eine vollständig automatisierte Insulin-Steuerung existiert bisher nicht.

Ebenso entscheidend für die Funktion des Systems ist ein gut sitzendes Infusionsset. Wenn die Kanüle des Katheters nicht richtig platziert ist oder der Insulin-Fluss blockiert wird, kann auch das beste AID-System oder der ausgeklügeltste Algorithmus keine korrekte Steuerung gewährleisten.

Mahlzeiten sollten möglichst vor Beginn des Essens im System eingegeben werden. Erfolgt die Eingabe erst nach der Mahlzeit, kann die automatisierte Steuerung bereits auf steigende Glukosewerte reagiert haben. Wird anschließend dennoch der volle Mahlzeiten-Bolus abgegeben, kann dies zuerst zu stark ansteigenden Glukosewerten und danach zu einer Unterzuckerung führen.

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  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 2 Wochen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena