CGM und Smart-Pens: Wie moderne Technik das Leben mit Diabetes verändert

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Die Welt von CGM und Smart-Pens: Wie moderne Technik das Leben mit Diabetes verändert | Foto: Oleksandr – stock.adobe.com
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CGM und Smart-Pens: Wie moderne Technik das Leben mit Diabetes verändert

Moderne Technik greift immer mehr in die Diabetestherapie ein. Beispielsweise ermöglichen CGM-Systeme und Smart-Pens einen besseren Einblick in die Glukoseverläufe und Zusammenhänge – und erleichtern so das Leben mit Diabetes.

Das Leben mit Diabetes ist eine tägliche Herausforderung. Wer damit lebt, weiß, dass es nicht nur um das Spritzen von Insulin oder das Messen der Glukosewerte geht. Es geht um das ständige Balancieren zwischen Ernährung, Bewegung, Stress und Therapie.

In den letzten Jahren hat sich viel getan. Digitale Technologien unterstützen heute dabei, den eigenen Stoffwechsel besser zu verstehen und die Therapie zu optimieren. Besonders im Mittelpunkt stehen das kontinuierliche Glukose-Messen (CGM) und die smarten Insulinpens. Beide Systeme können mehr Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung in den Alltag von Menschen mit Diabetes bringen.

Was CGM wirklich bedeutet

Noch bis vor Kurzem war es für Menschen mit einer intensivierten Insulintherapie (ICT) selbstverständlich, mehrmals täglich in den Finger zu stechen, um den Blutzuckerwert zu messen. Diese Methode ist zuverlässig, zeigt aber nur Moment-Aufnahmen. Man weiß aber nicht, ob der Blutzuckerwert gerade steigt oder fällt.

CGM hat das grundlegend verändert. Ein CGM-System besteht aus einem kleinen Sensor, der meist am Oberarm oder Bauch getragen wird. Dieser misst in kurzen Abständen (meist alle ein bis fünf Minuten) die Konzentration des Zuckers in der Flüssigkeit des Gewebes unter der Haut. Die Werte werden automatisch an ein Empfangsgerät oder Smartphone gesendet – ohne ständiges Stechen in den Finger.

  • Es zeigt nicht nur den aktuellen Glukosewert, sondern auch, ob der Glukosewert gerade steigt oder fällt.
  • Es kann Alarme auslösen, wenn der Wert zu niedrig oder zu hoch ist.
  • Es erstellt Diagramme, die zeigen, wie sich der Glukoseverlauf über den Tag verändert. So erhält man ein vollständiges Glukoseprofil.

Wie CGM das Leben erleichtert

CGM schafft Transparenz – und das gibt Sicherheit: durch frühzeitige Warnungen bei einer drohenden Unterzuckerung oder wenn die Unterzuckerung bereits eingetreten ist. Es gibt dadurch aber auch mehr Freiheit, denn es führt zu weniger Nachdenken darüber, wie hoch oder niedrig der Glukosewert gerade ist. Durch CGM ergeben sich auch Möglichkeiten, Zusammenhänge zwischen Essen, Bewegung, Schlafverhalten und Stress zu erkennen. Mit diesen Daten lassen sich Therapie-Entscheidungen gezielter individuell und mit dem Diabetes-Team treffen.

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße