- Technik
CGM und Smart-Pens: Wie moderne Technik das Leben mit Diabetes verändert
5 Minuten
Moderne Technik greift immer mehr in die Diabetestherapie ein. Beispielsweise ermöglichen CGM-Systeme und Smart-Pens einen besseren Einblick in die Glukoseverläufe und Zusammenhänge – und erleichtern so das Leben mit Diabetes.
Das Leben mit Diabetes ist eine tägliche Herausforderung. Wer damit lebt, weiß, dass es nicht nur um das Spritzen von Insulin oder das Messen der Glukosewerte geht. Es geht um das ständige Balancieren zwischen Ernährung, Bewegung, Stress und Therapie.
In den letzten Jahren hat sich viel getan. Digitale Technologien unterstützen heute dabei, den eigenen Stoffwechsel besser zu verstehen und die Therapie zu optimieren. Besonders im Mittelpunkt stehen das kontinuierliche Glukose-Messen (CGM) und die smarten Insulinpens. Beide Systeme können mehr Sicherheit, Komfort und Selbstbestimmung in den Alltag von Menschen mit Diabetes bringen.
Was CGM wirklich bedeutet
Noch bis vor Kurzem war es für Menschen mit einer intensivierten Insulintherapie (ICT) selbstverständlich, mehrmals täglich in den Finger zu stechen, um den Blutzuckerwert zu messen. Diese Methode ist zuverlässig, zeigt aber nur Moment-Aufnahmen. Man weiß aber nicht, ob der Blutzuckerwert gerade steigt oder fällt.
CGM hat das grundlegend verändert. Ein CGM-System besteht aus einem kleinen Sensor, der meist am Oberarm oder Bauch getragen wird. Dieser misst in kurzen Abständen (meist alle ein bis fünf Minuten) die Konzentration des Zuckers in der Flüssigkeit des Gewebes unter der Haut. Die Werte werden automatisch an ein Empfangsgerät oder Smartphone gesendet – ohne ständiges Stechen in den Finger.
- Es zeigt nicht nur den aktuellen Glukosewert, sondern auch, ob der Glukosewert gerade steigt oder fällt.
- Es kann Alarme auslösen, wenn der Wert zu niedrig oder zu hoch ist.
- Es erstellt Diagramme, die zeigen, wie sich der Glukoseverlauf über den Tag verändert. So erhält man ein vollständiges Glukoseprofil.
Wie CGM das Leben erleichtert
CGM schafft Transparenz – und das gibt Sicherheit: durch frühzeitige Warnungen bei einer drohenden Unterzuckerung oder wenn die Unterzuckerung bereits eingetreten ist. Es gibt dadurch aber auch mehr Freiheit, denn es führt zu weniger Nachdenken darüber, wie hoch oder niedrig der Glukosewert gerade ist. Durch CGM ergeben sich auch Möglichkeiten, Zusammenhänge zwischen Essen, Bewegung, Schlafverhalten und Stress zu erkennen. Mit diesen Daten lassen sich Therapie-Entscheidungen gezielter individuell und mit dem Diabetes-Team treffen.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 1 Woche
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Monat
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Monat
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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