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HOW TO MEASURE?! MESSGERÄTE IM TEST – TEIL #2
4 Minuten


In meinem letzten Test-Bericht hatte ich erzählt, dass einige Unternehmen keine kostenlosen Tests anbieten. Da ich auch gerne von diesen Unternehmen Blutzucker-Testgeräte ausprobieren wollte, habe ich mir mal gedacht: Versuch macht klug, schreibe die Unternehmen doch einfach mal an! Daraufhin habe ich weitere Messgeräte zugesandt bekommen (Ihr dürft also auf noch mindestens einen weiteren Teil gespannt sein!). Hier also meine heutigen drei Geräte, die ich vorstellen möchte:
Roche, Accu-Check Aviva Connect

Messgerät Nummer 4, welches ich auf dem Diabetes-Tag in Hamburg bekommen habe (mit pinker Silikon-Hülle! :-D). Begeistert war ich von dem Design und der Größe: schön klein und modern. Das Auslesen war auch hier, wie bei dem Accu-Check Mobile, total easy-going: Mini-USB-Kabel an Laptop und Messgerät angeschlossen und schon konnte ich auch hier eine Tabelle der Werte sehen. Leider konnte ich es nicht mit meinem Smartphone verbinden, da es mit dem S3 Mini nicht kompatibel ist. Somit fällt die Beurteilung für die Connect-App leider aus. Was mich ein wenig stört, ist, dass die Teststreifen so riesig sind. Nachdem man den Teststreifen reingesteckt hat, ist es nach 3 Sekunden bereit zum Blut aufnehmen und nach 4 Sekunden hat man dann auch schon einen Wert. Auch hier ist die Fastclix-Stechhilfe dabei, von der ich ein großer Fan bin. Auch hier gibt es eine kleine Auswahl an Zubehör: Silikon-Hüllen in fröhlichen Farben! 😀
Stada, Gluco Result to go Plus

Eines der Messgeräte, welches ich auf Anschreiben des Unternehmens bekommen habe (ganz lieben Dank dafür! ). Ich muss ja sagen, ich finde das Messgerät total praktisch! Denn das Gerät ist sehr klein und man kann es auf die Teststreifendose klemmen. Zu dem Messgerät habe ich eine Manschette bekommen, die man um die Teststreifendose streifen kann. An der Manschette ist eine kleine Schlaufe für die kleine Stechhilfe. So hat man alles dabei und es ist schön klein, also sehr leicht zu verstauen. Nach dem Einführen des Teststreifens ist das Messgerät nach 4 Sekunden startklar und ab der Blutzufuhr dauert es 8 Sekunden zum Ergebnis. Die kleine Stechhilfe finde ich persönlich super, sie tut (mir) nicht doll weh, tut, was sie soll, und ist dazu noch schön klein. Was mich ein wenig stört, sind die riesigen Teststreifen. Aber sie benötigen nicht viel Blut und erfüllen ihren Zweck und von daher finde ich es nicht so dramatisch, dass die Streifen so riesig sind. Auslesen kann man auch dieses Messgerät mithilfe eines Mini-USB-Kabels am Laptop und einer Software (bzw. mehreren). Allerdings nimmt man da entweder die Demoversion (mit 10 Werten auslesen) oder die kostenpflichtige Version. Bei mir hat leider die Demo-Version nicht funktioniert (ich weiß nicht, ob es an mir oder am Gerät lag…). Das finde ich schade, da ich ein richtiger Tagebuch-Muffel bin und gerne alle Werte am Laptop auslese.
Abott Diabetes Care, FreeStyle InsuLinx

Bei Messgerät Nummer 6 fand ich zuallererst sehr schade, dass es kein automatisch beleuchtetes Display hat, wenn man einen Teststreifen einsteckt. Man kann Licht einschalten, sobald man aber den Streifen einsteckt, leuchtet es nur dort, wo der Streifen drin steckt. Dieses Messgerät braucht genau 3 Sekunden vom Einführen des Teststreifens, bis es bereit zur Blutaufnahme ist, und 5 Sekunden von der Blutabgabe zum Messergebniss. Schön finde ich, dass die Teststreifen keine große Blutmenge brauchen, und da ich Schmetterlinge mag, finde ich den Schmetterling auf dem Streifen und auf dem Messgerät (während der Wartezeit) total cool. Das Messgerät ist etwas größer, dafür aber ziemlich flach. Im Menü kann man ein Bild aussuchen, welches erscheint, wenn das Gerät auf die Blutzufuhr wartet. Finde ich auch sehr witzig, allerdings steht da, man kann sein eigenes Bild einsetzen, nur das Gerät mit dem Laptop verbinden. Hat bei mir leider nicht geklappt, ob es nun an mir liegt, an dem Bild oder dem Gerät, weiß ich nicht (Ihr wisst ja, ich und Technik 😉 ). Das Auslesen geht ziemlich einfach. Software runterladen, Messgerät mit Mini-USB-Kabel am Laptop anschließen und schon kann man die Berichte sehen, speichern und ausdrucken. Easy-going! Die Stechhilfe finde ich im Design schön klein und leicht, allerdings tut sie mir etwas weh und da das schon auf kleinster Stufe so weh tat, bin ich leider kein Fan von ihr.
Da sich einige Unternehmen bereiterklärt haben, mir kostenfrei ihre Messgeräte zu schicken, kann ich euch versichern, dass es definitiv einen 3. Teil geben wird! Bleibt also gespannt! Am Ende meiner kleinen Testreihe werde ich noch einmal ein paar Fakten auflisten und mein neues Messgerät vorstellen 🙂
Eure Annika
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße