HOW TO MEASURE?! MESSGERÄTE IM TEST – TEIL #4

3 Minuten

Community-Beitrag
HOW TO MEASURE?! MESSGERÄTE IM TEST – TEIL #4

Bild 1

So, heute geht es nach einer kleinen Pause weiter mit meiner kleinen Testreihe. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass ich hier nur meine persönliche Meinung vertrete und ich diese Tests auf eigene Faust (unabhängig aller Unternehmen) veranstaltet habe 🙂

GlucoMen areo von A. Menarini diagnostics

bild Areo

Heute starte ich mit dem GlucoMen areo. Das Design finde ich ziemlich klobig, obwohl es schön in der Hand liegt. Ich würde mir bei diesem Gerät ein größeres Display wünschen. Die Teststreifen finde ich okay, ein wenig groß, benötige allerdings keine große Blutmenge. Bei diesem Gerät führt man den Teststreifen oben ein. Vom Einführen des Teststreifens bis zur Blutaufnahmefähigkeit dauert es 3,5 Sekunden. 6 Sekunden, bis man dann den Blutzuckerwert hat.

Die dazugehörige Stechhilfe Glucoject Dual Plus fand ich persönlich ziemlich schmerzhaft. Die Messtasche, die bei dem Gerät beigelegt war, gefiel mir ziemlich gut. Eine hübsche kleine Tasche, in der alles seinen Platz hat. Das Display bei diesem Messgerät ist beleuchtet, was ich sehr gut finde. Einen weiteren Pluspunkt verdient dieses Gerät bei mir, weil es batteriebetrieben ist und man keine weiteren 1000 Ladekabel mit sich rumschleppen muss. Es gibt eine App (GlucoLog Lite) mit der man per NFC (Near Field Communication) die Werte übermitteln kann. Bei mir hat dies leider nicht ganz geklappt.

mylife Unio von Ypsomed

Bild Unio

Weiter geht es mit dem mylife Unio. Dieses hat mir das Unternehmen Ypsomed auf Nachfrage netterweise zugesandt. Ich finde das Gerät schön klein und handlich. Ich finde, es hat ein bisschen Ähnlichkeit mit einem Tamagotchi 😉 Die Teststreifen sind etwas gewöhnungsbedürftig, da sie ziemlich groß sind. Zudem sind sie, anders als bei anderen Testgeräten, aus härterem Plastik und werden oben seitlich reingesteckt. Vom Einführen des Teststreifens bis zur Blutaufnahmefähigkeit dauert es 4 Sekunden. 5,5 Sekunden dauert es dann, bis man ein Ergebnis hat. Viel Blut braucht man zum Testen nicht. Durch das seitliche Einführen des Teststreifens ist ein „Einsauen“ mit Blut fast unmöglich.

Die dazugehörige Stechhilfe AutoLance finde ich persönlich total super. Sehr leicht zu bedienen und kein schmerzhaftes Piken. Was ich ziemlich cool finde, ist bei diesem Gerät die Tasche. Eine Hardcase-Tasche, in der das Messgerät gut aufgehoben ist und alles Platz findet. Für das Auslesen am PC braucht man ein Extrakabel, welches nicht bei dem Gerät dabei war. Deswegen habe ich dies nicht getestet. Auch dieses Gerät ist batteriebetrieben.

GL 50 von Beurer

BILD GL50

Auch dieses Blutzuckermessgerät wurde mir auf Nachfrage freundlicherweise zugeschickt (und das auch noch in Pink!). Dieses Messgerät ist Stechhilfe und Messgerät in einem. Zudem kann man es per USB an einem Laptop auslesen. Die Teststreifen finde ich sehr groß, allerdings brauchen auch sie nicht viel Blut. Das Gerät ist innerhalb von 2 Sekunden blutaufnahmefähig und innerhalb von 8 Sekunden hat man den Wert.

Die Lanzette finde ich sehr schmerzvoll und vor allem sieht man die Nadel rausgucken…Das Pink finde ich natürlich ziemlich cool. Das Auslesen am PC war für mich mal wieder eine Hürde. Also nichts für Technik-Legastheniker. Ein bisschen doof finde ich es auch, dass, wenn man misst, das Display dunkel bleibt. Wenn man sich allerdings die letzten Werte im Speicher ansehen will, das Display beleuchtet ist. Bei dem Messgerät dabei ist ein kleines Täschchen, worin alles Platz findet.

Welches Gerät ich am Ende für „MEIN“ Gerät erkläre, erfahrt Ihr in meinem nächsten Bericht.

Eure Annika

 

Lest auch die anderen Testberichte: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 12 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 5 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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