Ihre Meinung ist wichtig: Was denken Sie über Dia-Digitalisierung?

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© RossHelen - iStockphoto
Ihre Meinung ist wichtig: Was denken Sie über Dia-Digitalisierung?

Die digitalen und technischen Neuerungen haben die Diabetes­therapie vereinfacht, manches ist durch Digitalisierung und Technologisierung aber auch komplexer geworden, oder? Um herauszufinden, wie Menschen mit Diabetes darüber denken, wurde eine große Umfrage gestartet.

Dieser Beitrag ist eine Vorabveröffentlichung aus der Oktober-Ausgabe des Diabetes-Journals, die am 27. September 2019 erscheint..

Das Diabetes-Journal bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.

Die Digitalisierung verändert die Diabetologie rasant: In den kommenden Jahren wird es wohl zu weitreichenden Veränderungen in der Forschung, Diagnostik, Prävention, Therapie und in der Patientenversorgung und -beratung kommen.

Doch welche Einstellungen gibt es aktuell zur Digitalisierung? Und: Wie werden sich die Einstellungen verändern? Um das herauszufinden, wurde vor Kurzem eine bundesweite Befragung unter Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes gestartet – die Teilnahme ist möglich bis zum 15. Oktober 2019.

Wie denken Sie über Digitalisierung und neue Technologien?

direkt zur Umfrage

Teilnehmen können alle Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes. Die Umfrage läuft noch bis zum bis 15. Oktober 2019.

Schon zum zweiten Mal zum Thema befragt werden Diabetologen aus Klinik und Praxis. Die Ergebnisse der ersten Befragung können unter www.dut-report.de eingesehen werden.

Gefragt: Ihre Meinung zur Digitalisierung

Bei der Befragung im letzten Jahr stand die Sicht der Diabetesbehandler im Mittelpunkt, nun werden Sie als Betroffene mit einbezogen. Denn digitale Lösungen und telemedizinische Anwendungen helfen Ihnen vielleicht bereits oder können Ihnen in Zukunft helfen: bei der Therapie, der Schulung, der Kommunikation mit dem Diabetesteam oder beim Management des Diabetes im Alltag.

Bislang kaum Erkenntnisse, was Patienten denken – „Das wollen wir ändern!“

Doch wie denken Sie über Digitalisierung und neue Technologien? „Bislang haben wir kaum gesicherte Erkenntnisse über die Einstellungen von Diabetespatienten zur Digitalisierung“, sagt Prof. Dr. Bernhard Kulzer vom ­FIDAM (das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim führt die Befragung durch).

„Das wollen wir ändern. Wir sind überzeugt, dass der Patient eine tragende Rolle in der digitalen Transformation übernehmen wird. Ärzte, die in der Diabetologie tätig sind, werden hier in Zukunft stärker als bisher gefordert sein.“

Wo gibt es die Umfrage-Ergebnisse?

Veröffentlicht werden die Ergebnisse der Patienten- wie auch der zweiten Ärztebefragung im zweiten Digitalisierungs- und Technologiereport (D.U.T), der im Januar 2020 erscheinen wird. Unterstützt wird die Umfrage vom Unternehmen Berlin-Chemie in Kooperation mit verschiedenen Verbänden von diabetologisch tätigen Ärzten und Kliniken (BVND, VNDN und BVKD).

Übrigens sind auch diabetologisch tätige Mediziner nach ihrer Haltung und Meinung zum Thema Digitalisierung und Technologie in der Diabetologie gefragt:
Hier geht’s zur Umfrage für Ärzte.

von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 12

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 22 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Tagen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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