- Technik
Ihre Meinung ist wichtig: Was denken Sie über Dia-Digitalisierung?
2 Minuten
Die digitalen und technischen Neuerungen haben die Diabetestherapie vereinfacht, manches ist durch Digitalisierung und Technologisierung aber auch komplexer geworden, oder? Um herauszufinden, wie Menschen mit Diabetes darüber denken, wurde eine große Umfrage gestartet.
Das Diabetes-Journal bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.
Die Digitalisierung verändert die Diabetologie rasant: In den kommenden Jahren wird es wohl zu weitreichenden Veränderungen in der Forschung, Diagnostik, Prävention, Therapie und in der Patientenversorgung und -beratung kommen.
Doch welche Einstellungen gibt es aktuell zur Digitalisierung? Und: Wie werden sich die Einstellungen verändern? Um das herauszufinden, wurde vor Kurzem eine bundesweite Befragung unter Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes gestartet – die Teilnahme ist möglich bis zum 15. Oktober 2019.
Teilnehmen können alle Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes. Die Umfrage läuft noch bis zum bis 15. Oktober 2019.
Schon zum zweiten Mal zum Thema befragt werden Diabetologen aus Klinik und Praxis. Die Ergebnisse der ersten Befragung können unter www.dut-report.de eingesehen werden.
Gefragt: Ihre Meinung zur Digitalisierung
Bei der Befragung im letzten Jahr stand die Sicht der Diabetesbehandler im Mittelpunkt, nun werden Sie als Betroffene mit einbezogen. Denn digitale Lösungen und telemedizinische Anwendungen helfen Ihnen vielleicht bereits oder können Ihnen in Zukunft helfen: bei der Therapie, der Schulung, der Kommunikation mit dem Diabetesteam oder beim Management des Diabetes im Alltag.
Bislang kaum Erkenntnisse, was Patienten denken – „Das wollen wir ändern!“
Doch wie denken Sie über Digitalisierung und neue Technologien? „Bislang haben wir kaum gesicherte Erkenntnisse über die Einstellungen von Diabetespatienten zur Digitalisierung“, sagt Prof. Dr. Bernhard Kulzer vom FIDAM (das Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim führt die Befragung durch).
„Das wollen wir ändern. Wir sind überzeugt, dass der Patient eine tragende Rolle in der digitalen Transformation übernehmen wird. Ärzte, die in der Diabetologie tätig sind, werden hier in Zukunft stärker als bisher gefordert sein.“
Wo gibt es die Umfrage-Ergebnisse?
Veröffentlicht werden die Ergebnisse der Patienten- wie auch der zweiten Ärztebefragung im zweiten Digitalisierungs- und Technologiereport (D.U.T), der im Januar 2020 erscheinen wird. Unterstützt wird die Umfrage vom Unternehmen Berlin-Chemie in Kooperation mit verschiedenen Verbänden von diabetologisch tätigen Ärzten und Kliniken (BVND, VNDN und BVKD).
Hier geht’s zur Umfrage für Ärzte.
von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 12
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Begleit-Erkrankungen
- Aktuelles
3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 15 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
-
tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
-
katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 15 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
-
-
moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
