Insulinpumpe oder doch etwas ganz anderes?

< 1 minute

Community-Beitrag
Insulinpumpe oder doch etwas ganz anderes?

Insulinpumpe(1)

Rein äußerlich erweckt die Pumpe den Eindruck eines MP3-Players der allerersten Stunde, doch lässt man den Begriff „Insulinpumpe“ in Verbindung mit diesem Gerät fallen, fängt die Fantasie erst Recht an zu arbeiten. Fahrradpumpe – kennt man. Wasserpumpe – auch schon einmal gehört. Und da es hier um Diabetes geht, wird wohl was in die Bauchspeicheldrüse gepumpt… oder wird diese gar aufgepumpt? Und wenn ja, wie? Durch ein Implantat? Die, die die Antwort kennen und wissen, wie die Pumpe arbeitet, müssen dieses „Ding“ aber nicht unbedingt weniger abschreckend finden als Nicht-Diabetiker. Auch wenn meine Diabetes-Fachärztin über all die Vorteile dieser Therapie philosophierte und den Schritt zur Pumpe unterstützte, war die Pumpe für mich noch lange nicht der leuchtende Rettungsring, der er heute ist, um mich durch wellenartige Blutzucker-Schwankungen in ruhigere Gefilde zu begleiten. Ich dachte lange, die Pumpe sei ein offensichtliches Mahnmal für Diabetes, aber heute ist sie einfach da – nicht unsichtbar, aber auch nicht 10 Tonnen schwer an meine Füße gekettet oder auf meinen Rücken geschnallt.

Was ist eure Meinung, die Insulinpumpe als Be- oder als Entlastung?

Teil 1: INSULINPEN ODER DOCH ETWAS GANZ ANDERES?

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Technikpannen gelassen meistern: Sicher fühlen bei Insulinpumpen- und Sensoren-Problemen
Die Behandlung des Diabetes hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Moderne Technologien wie Insulinpumpen oder CGM-Sensoren unterstützen Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes dabei, ihren Alltag sicherer, einfacher und individueller zu gestalten. Dennoch kann es auch zu Technikpannen oder -problemen kommen. Erfahren Sie hier, was dann zu tun ist.
Junge Frau mit Glukosesensor am Oberarm hält ein Smartphone mit geöffneter Diabetes-App in den Händen und lächelt in die Kamera. Dargestellt wird die digitale Blutzuckerkontrolle im Alltag.

3 Minuten

Diabetes-Technologie und Barrierefreiheit: Wenn Technik zur Hürde wird
Moderne Diabetes-Technologie kann Menschen mit Diabetes dabei helfen, ihren Alltag sicherer und selbstständiger zu gestalten. Doch für blinde und sehbehinderte Menschen ist sie oft nicht nutzbar, weil Geräte und Apps nicht barrierefrei gestaltet sind. Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie (AGDT) stellt daher klare Forderungen an Hersteller, Politik und das Gesundheitssystem.
Diabetes-Technologie und Barrierefreiheit: Wenn Technik zur Hürde wird | Foto: Serhii – stock.adobe.com

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas