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Jetzt mitmachen: Umfrage zum Digitalisierungs- und Technologie-Report (dt-report) 2026 gestartet
3 Minuten

Diabetes-Technologie und digitale Tools spielen mittlerweile eine große Rolle beim Diabetes-Management. Mit der neuen Umfrage zum Digitalisierungs- und Technologie-Report 2026 (kurz: dt-report) haben alle Interessierten nun vom 1. November bis 15. Dezember 2025 die Möglichkeit, durch ihre Teilnahme die Zukunft der Diabetes-Technologie mitzugestalten.
Wie nutzen Menschen mit Diabetes moderne Technologien wie CGM-Systeme, Insulin-Pumpen oder Apps für ihre Therapie? Was erwarten sie sich von zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich? Und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des dt-reports – des Digitalisierungs- und Technologie-Reports für Diabetes.
Direkt zur Umfrage für den dt-report 2026
Die Umfrage zum Digitalisierungs- und Technologie-Report (dt-report) 2026 läuft vom 1. November bis zum 15. Dezember 2025. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos und die Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet.
Einzigartige Datensammlung seit 2018
Seit 2018 führen die Initiatoren des dt-reports um die beiden Experten Professor Dr. Lutz Heinemann und Professor Dr. Bernhard Kulzer jährlich eine umfassende Umfrage durch. Was damals aus der Erkenntnis heraus entstand, dass in Deutschland praktisch keine verlässlichen Daten über die Nutzung von Diabetes-Technologien existierten, ist heute zur wichtigsten Informationsquelle für alle Beteiligten im Diabetes-Bereich zu diesem Thema geworden.
„Ich finde es faszinierend, dass wir mit Diabetes-Technologie eine neue Säule in der Diabetes-Therapie haben. Und viele Patienten können sich ein Leben ohne ein CGM-System oder AID-System gar nicht mehr vorstellen“, resümiert Prof. Heinemann, Geschäftsführender Gesellschafter der Science-Consulting in Diabetes GmbH und Mitgründer des Profil-Instituts für Stoffwechselforschung.
Mehr zum Thema auf dem Diabetes-Anker
Im Diabetes-Anker-Podcast erklären Prof. Kulzer und Prof. Heinemann ausführlich die Motivation hinter dem dt-report und der dazugehörigen Umfrage – und warum es wichtig ist, das viele Menschen mit Diabetes an der Umfrage teilnehmen.
„Keiner wusste so richtig genau, wie viele CGM-Systeme denn tatsächlich verwendet werden. Keiner wusste so richtig, was Menschen mit Diabetes und Diabetologen über diese neuen Technologien denken”, ergänzt Prof. Kulzer die ursprüngliche Motivation für den Report. Die jährliche Wiederholung der Umfrage ermöglicht es nun, Trends über die Zeit zu verfolgen – beispielsweise die „sprunghafte Zunahme von AID-Systemen in den letzten Jahren“, erklärt der Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM).
Überraschend positive Einstellung zur Technologie
Die Ergebnisse der vergangenen dt-reports zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung: Während 2018 etwa 70 Prozent der Befragten eine positive Einstellung zu Diabetes-Technologien hatten, sind es heute über 90 Prozent. „Menschen mit Diabetes erleben einfach, dass die Technik ihnen hilft, ihnen eine Unterstützung gibt“, so Prof. Kulzer.
Diese Zustimmungsrate liegt sogar deutlich höher als die Akzeptanz von modernen Technologien und Künstlicher Intelligenz in der Gesamtgesellschaft. Besonders interessant: Selbst ältere Menschen über 85 Jahren nutzen die Technologien erfolgreich, was mit dem Vorurteil aufräumt, dass ältere Menschen grundsätzlich Probleme mit neuen Technologien hätten.
➤ Ergebnisse der Umfrage zum letztjährigen dt-report
Warum jede Stimme bei der Umfrage zählt
Die Umfrageergebnisse haben weitreichende Auswirkungen: Sie werden von Krankenkassen, Gesundheitspolitikern und Ärzten genutzt, um Entscheidungen über die Finanzierung und den Einsatz von Diabetes-Technologien zu treffen. „Wir geben damit Menschen mit Diabetes eine Stimme und je mehr mitmachen, desto gewichtiger ist diese Stimme“, betont Professor Heinemann.
Die Daten zeigen beispielsweise, dass Deutschland jährlich etwa zwei Milliarden Euro für Diabetes-Technologien ausgibt – das klingt nach viel, macht aber nur fünf Prozent der gesamten Diabetes-Kosten von 38,5 Milliarden Euro aus. Die beiden Experten argumentieren, dass dieser Anteil eigentlich höher sein müsste, da bessere Technologien langfristig teure Folge-Erkrankungen und Krankenhaus-Aufenthalte verhindern können.
Einfache Teilnahme mit großer Wirkung
Die Teilnahme an der Umfrage ist denkbar einfach: „Man klickt einfach auf den Link und los geht’s“, erklärt Professor Kulzer. Teilnehmen können nicht nur Menschen mit Diabetes, sondern auch Behandelnde aus der Diabetologie und Diabetesberatung – ihre unterschiedlichen Sichtweisen sind ein wichtiger Bestandteil des Reports.
Die Umfrage läuft vom 1. November bis zum 15. Dezember 2025. Wer teilnimmt, erhält später Zugang zu einem Dashboard mit allen wichtigen Ergebnissen und kann sich mit anderen vergleichen. Darüber hinaus leistet alle Teilnehmenden einen konkreten Beitrag dazu, dass Diabetes-Technologien in ihrer Wertigkeit besser erkannt und stärker gefördert werden.
Der dt-report expandiert übrigens auch international: Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz werden künftig auch Spanien, Italien, Polen, England und sogar Indien dabei sein. Das Ziel ist ein internationaler „Diabetes-Technologie-Index“, der zeigen soll, wie fortschrittlich verschiedene Länder beim Einsatz moderner Diabetes-Technologien sind.
Zur Umfrage für den dt-report 2026
Die Umfrage zum Digitalisierungs- und Technologie-Report (dt-report) 2026 läuft vom 1. November bis zum 15. Dezember 2025. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos und die Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet.
von Gregor Hess
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lena-schmidt postete ein Update vor 10 Stunden, 3 Minuten
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße





