Ketone und Zucker im Blut messen

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Ketone und Zucker im Blut messen

Der Ausprobiert-Anwedertest: Um nicht nur meinen Blutzucker messen zu können, sondern bei Bedarf auch die Ketone im Blut, habe ich ein neues Messgerät des Unternehmens Hemopharm vor mir liegen: das Stada Gluco Care.

Das schwarze Gerät in länglicher Form besitzt drei Tasten zum Bedienen: eine Taste zum Ein- und Ausschalten und Bestätigen zum Beispiel von Wertmarkierungen; und zwei weitere Tasten mit je einem Pfeil nach oben und unten zum Einstellen zum Beispiel von Datum und Uhrzeit und zum Blättern innerhalb der gespeicherten Werte.

Fest eingestellte Einheit

Als Erstes stelle ich Datum und Uhrzeit ein und entscheide mich außerdem, die Pieptöne auszustellen. Die Maßeinheit für die Blutzuckerwerte in dem Gerät, das mir vorliegt, ist mg/dl; sie ist fest programmiert und nicht veränderbar.

Kleiner Blutstropfen nötig

Zum eigentlichen Messen sowohl des Blutzuckers als auch der Ketone benötige ich keine der Tasten: Mit dem Einschieben des Teststreifens – Glukose rot, Ketone blau – an der linken Seite des Geräts schaltet es sich automatisch ein. Dabei achte ich darauf, dass ich den Streifen bis zum Anschlag vorschiebe – sonst geht das Gerät zwar kurz an, aber es kommt im Display keine Aufforderung zum Blutauftrag.

Bekomme ich die Aufforderung, lasse ich Blut in den Streifen einziehen; ein sehr kleiner Blutstropfen reicht für die Messung. Muss ich dennoch nachtropfen, weil es doch zu wenig war, muss ich das sofort tun; warte ich länger, startet die Messung nicht.

Wert markieren

In wenigen Sekunden kenne ich meinen aktuellen Blutzucker- bzw. Ketonwert. Bevor ich den Teststreifen aus dem Gerät herausziehe, kann ich noch über die „Generaltaste“ auswählen, ob der Wert einer vor oder nach einer Mahlzeit ist oder ob ich gerade Sport getrieben habe. Alle Informationen kommen automatisch in den Speicher.

Mit dem Herausziehen des Streifens schaltet sich das Gerät aus. Im Speicher kann ich alle einzelnen Werte wieder abrufen, von den Blutzuckerwerten auch Durchschnittswerte.

Mehr Informationen zum Stada Gluco Care.

von Dr. med. Katrin Kraatz

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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