- Technik
Kontinuierliches Glukose-Monitoring: „Ascensia Diabetes Care“ kooperiert mit „POCTech“
2 Minuten

Ascensia Diabetes Care hat die weltweite Partnerschaft mit Zhejiang POCTech Co., Ltd (kurz: POCTech), einem Entwickler und Hersteller von Systemen zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring (CGM), bekanntgegeben. Damit ist Ascensia Diabetes Care ab sofort exklusiver Vertriebspartner des chinesischen Unternehmens in zunächst 13 ausgewählten Märkten.
Mit der exklusiven Vertriebspartnerschaft schließt Ascensia Diabetes Care eine Lücke in den Ländern, in denen POCTech bisher keine Vertriebspartner hatte. Der Vertrieb wird sich zunächst auf 13 speziell ausgewählten Märkte konzentrieren. Auf Nachfrage unserer Redaktion bei Ascensia Diabetes Care Deutschland konnten zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Angaben gemacht werden, um welche Regionen oder Länder es sich dabei handeln wird. Der Start des Vertriebs ist für die zweite Jahreshälfte in 2019 geplant.
In anderen verfügbaren Ländern erhält Ascensia das Erstverwertungsrecht für Vertriebsrechte und ist somit stets Partner der Wahl, wenn es um den Vertrieb der POCTech-CGM-Systeme geht. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Ascensia eine Version des aktuellen CGM-Systems von des chinesischen Herstellers in diesen Regionen vermarkten.
Gemeinsames Know-how für verbessertes CGM
Darüber hinaus haben Ascensia und POCTech eine Entwicklungsvereinbarung geschlossen, um zukünftig gemeinsam an den CGM-Systemen der nächsten Generation zu arbeiten: Basierend auf der bestehenden POCTech-Technologie soll das Know-how beider Unternehmen genutzt werden, um Produkte mit verbesserten Funktionen zu entwickeln, die optimal auf die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes zugeschnitten sind, heißt es in einer Presse-Information von Ascensia.
Zwei starke Partner für hochwertige Diabetes-Lösungen
„Wir engagieren uns für den Ausbau unseres Geschäfts über die klassische Blutzuckermessung hinaus und sehen die kontinuierliche Glukosemessung als wichtigen Bestandteil des Diabetes-Managements. Dank der Partnerschaft mit POCTech können wir schon 2019 ein zugelassenes CGM-Produkt in ausgewählten Märkten einführen und gleichzeitig neue und verbesserte CGM-Systeme entwickeln“, so Michael Kloss, CEO von Ascensia Diabetes Care. „Unser Ziel ist es, durch die Kombination verschiedener Partnerschaften mit unserem hausinternen CGM-Entwicklungsprogramm eine neue CGM-Produktlinie aufzubauen. Die Vereinbarung mit POCTech ist dafür ein wichtiger erster Schritt.“
Yanan Zhang, Ph.D., Präsident und Chief Scientific Officer von POCTech, kommentiert: „Unsere Zusammenarbeit mit Ascensia Diabetes Care ist für uns ein wichtiger Meilenstein, um uns dem weltweiten Markt anzunähern und die nächste Generation unserer CGM-Produkte zu entwickeln. Ascensia ist ein starker Partner, von dessen Qualitätssystemen, Designkompetenz und den Möglichkeiten zum Testen neuer Systeme wir profitieren können. Gepaart mit unserem Fachwissen im Bereich der Sensortechnologie werden wir so in der Lage sein, der Diabetes-Community hochwertige und kosteneffektive Produkte anzubieten.“
„Ascensia“: Expertise im Bereich der Sensor-Entwicklung
Ascensia Diabetes Care, vormals Bayer Diabetes Care, verspricht sich von der Partnerschaft eine zusätzliche Hebelwirkung auf seine Inhouse-Expertise. Die umfangreichen Erfahrungen des Unternehmens in der Forschung und Entwicklung haben zur Einführung vieler Diabetes-Innovationen geführt, bei denen der Anwender stets im Fokus steht, heißt es weiter in der Presse-Information. Dazu gehören zum Beispiel die No-Coding-Technologie und die Nachfülloption, die es erlaubt, nach der Blutzuckermessung innerhalb kurzer Zeit erneut Blut auf denselben Teststreifen aufzutragen.
Der Hersteller der Contour Next-Blutzuckermesssysteme hofft durch die Zusammenarbeit mit POCTech seine Expertise im Bereich der Sensor-Entwicklung bei den CGM-Systemen der nächsten Generation anwenden zu können. Mehr Informationen zur Blutzuckerselbstkontrolle erhalten Sie im Internet unter www.diabetes.ascensia.de oder beim Ascensia Diabetes Service unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/50 888 22.
Quelle: Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 4 Tagen, 18 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 5 Tagen, 12 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 5 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße