- Technik
Kooperation: Insulinabgabe und Glukosemessung kombinieren
2 Minuten

Die beiden Unternehmen Abbott und Sanofi haben heute eine Kooperation bekanntgegeben: Gemeinsam werden sie an der Entwicklung eines konnektierten Systems arbeiten, in dem Glukosesensor und Insulinabgabe kombiniert sind.
Abbott und Sanofi arbeiten künftig zusammen daran, die Glukosemessung und die Insulinverabreichung zu integrieren: Die FreeStyle Libre-Technologie von Abbott soll mit neuen Insulin-Smartpens, Titrierungs-Apps und einer Cloud-Software von Sanofi kombiniert werden.
Digitales Ökosystem soll Datenströme konsolidieren
„Als führendes Unternehmen im Bereich des kontinuierlichen Glukosemonitorings sehen wir hier eine bedeutende Chance, die Gesundheit von Millionen Menschen mit Diabetes zu verbessern. In enger Zusammenarbeit und unter Nutzung der beeindruckenden Kompetenz von Sanofi in Sachen Insulin werden wir überzeugende neue Lösungen entwickeln“, kommentierte Jared Watkin, Senior Vice President, Diabetes Care bei Abbott, die neue Partnerschaft.
Watkin weiter: „Menschen, die mit Diabetes leben, erhalten heute so umfangreiche Daten von verschiedenen Geräten, dass viele sich überfordert fühlen. Wir möchten ein digitales Ökosystem rund um FreeStyle Libre schaffen, das den Betroffenen das Leben erleichtert, weil es die Datenströme konsolidiert. Hierzu werden wir die digitalen Lösungen von Abbott mit der Expertise anderer führender Unternehmen im Bereich Diabetes und Technologie zusammenführen.“
Datenübermittlung zwischen den Unterschiedlichen Systemen
Die nicht-exklusive Kooperation bezieht sich laut Angaben von Abbott zunächst auf die Möglichkeit der Datenübermittlung zwischen der FreeStyle Libre-App und Cloud-Software von Abbott einerseits und den sich bei Sanofi in Entwicklung befindlichen Insulin-Pens, Apps und Cloud-Software andererseits – die Zustimmung des Anwenders vorausgesetzt.
Diese Datenübertragung soll Menschen mit Diabetes und ihren Ärzten dabei helfen, optimierte Therapieentscheidungen im Hinblick auf Medikation, Ernährung und Lebensstil zu treffen.
Diabetespatienten mehr Kontrolle und Lebensqualität bieten
„Seit fast 100 Jahren unterstützt Sanofi Menschen mit Diabetes mit seinem umfangreichen Portfolio an Arzneimitteln. Die strategische Zusammenarbeit mit Abbott ist repräsentativ für die nächste Stufe unseres Engagements für eine bessere Diabetes-Versorgung durch praktische digitale Lösungen für das tägliche Leben“, sagte Gustavo Pesquin, Senior Vice President, Global Diabetes and Cardiovascular Franchise bei Sanofi.
„Die Partnerschaft mit Abbott ist ein wichtiger Schritt hin zu einem konnektierten Ökosystem, mit dem wir Betroffenen durch ein personalisiertes glykämisches Diabetesmanagement mehr Kontrolle und Lebensqualität bieten möchten“, so Pesquin.
Neue Lösungen sollen in den nächsten Jahren auf den Markt kommen
Sanofi arbeitet derzeit an der Entwicklung von Insulin-Pens, Apps und einer Cloud-Software, die mit dem FreeStyle Libre-System von Abbott und den dazugehörenden digitalen Gesundheitstools kompatibel sein werden. Die beiden Unternehmen planen, diese neuen Lösungen in Abhängigkeit von der behördlichen Zulassung in den nächsten Jahren auf den Markt zu bringen.
Quelle: Presseinformation von Abbott | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 22 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße