- Technik
Kooperation: Insulinabgabe und Glukosemessung kombinieren
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Die beiden Unternehmen Abbott und Sanofi haben heute eine Kooperation bekanntgegeben: Gemeinsam werden sie an der Entwicklung eines konnektierten Systems arbeiten, in dem Glukosesensor und Insulinabgabe kombiniert sind.
Abbott und Sanofi arbeiten künftig zusammen daran, die Glukosemessung und die Insulinverabreichung zu integrieren: Die FreeStyle Libre-Technologie von Abbott soll mit neuen Insulin-Smartpens, Titrierungs-Apps und einer Cloud-Software von Sanofi kombiniert werden.
Digitales Ökosystem soll Datenströme konsolidieren
„Als führendes Unternehmen im Bereich des kontinuierlichen Glukosemonitorings sehen wir hier eine bedeutende Chance, die Gesundheit von Millionen Menschen mit Diabetes zu verbessern. In enger Zusammenarbeit und unter Nutzung der beeindruckenden Kompetenz von Sanofi in Sachen Insulin werden wir überzeugende neue Lösungen entwickeln“, kommentierte Jared Watkin, Senior Vice President, Diabetes Care bei Abbott, die neue Partnerschaft.
Watkin weiter: „Menschen, die mit Diabetes leben, erhalten heute so umfangreiche Daten von verschiedenen Geräten, dass viele sich überfordert fühlen. Wir möchten ein digitales Ökosystem rund um FreeStyle Libre schaffen, das den Betroffenen das Leben erleichtert, weil es die Datenströme konsolidiert. Hierzu werden wir die digitalen Lösungen von Abbott mit der Expertise anderer führender Unternehmen im Bereich Diabetes und Technologie zusammenführen.“
Datenübermittlung zwischen den Unterschiedlichen Systemen
Die nicht-exklusive Kooperation bezieht sich laut Angaben von Abbott zunächst auf die Möglichkeit der Datenübermittlung zwischen der FreeStyle Libre-App und Cloud-Software von Abbott einerseits und den sich bei Sanofi in Entwicklung befindlichen Insulin-Pens, Apps und Cloud-Software andererseits – die Zustimmung des Anwenders vorausgesetzt.
Diese Datenübertragung soll Menschen mit Diabetes und ihren Ärzten dabei helfen, optimierte Therapieentscheidungen im Hinblick auf Medikation, Ernährung und Lebensstil zu treffen.
Diabetespatienten mehr Kontrolle und Lebensqualität bieten
„Seit fast 100 Jahren unterstützt Sanofi Menschen mit Diabetes mit seinem umfangreichen Portfolio an Arzneimitteln. Die strategische Zusammenarbeit mit Abbott ist repräsentativ für die nächste Stufe unseres Engagements für eine bessere Diabetes-Versorgung durch praktische digitale Lösungen für das tägliche Leben“, sagte Gustavo Pesquin, Senior Vice President, Global Diabetes and Cardiovascular Franchise bei Sanofi.
„Die Partnerschaft mit Abbott ist ein wichtiger Schritt hin zu einem konnektierten Ökosystem, mit dem wir Betroffenen durch ein personalisiertes glykämisches Diabetesmanagement mehr Kontrolle und Lebensqualität bieten möchten“, so Pesquin.
Neue Lösungen sollen in den nächsten Jahren auf den Markt kommen
Sanofi arbeitet derzeit an der Entwicklung von Insulin-Pens, Apps und einer Cloud-Software, die mit dem FreeStyle Libre-System von Abbott und den dazugehörenden digitalen Gesundheitstools kompatibel sein werden. Die beiden Unternehmen planen, diese neuen Lösungen in Abhängigkeit von der behördlichen Zulassung in den nächsten Jahren auf den Markt zu bringen.
Quelle: Presseinformation von Abbott | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 15 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
