Kooperation: Neue Technologien für die automatisierte Insulinabgabe

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Kooperation: Neue Technologien für die automatisierte Insulinabgabe

JDRF, die weltweit führende Organisation in der Erforschung von Typ-1-Diabetes, und das Unternehmen Ypsomed haben im Rahmen der „Open-Protocol Automated Insulin Delivery (AID) Systems Initiative“ ihre Partnerschaft bekanntgegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Zulassung der nächsten Generation der mylife YpsoPump-Insulinpumpe, die die Einbindung von Smartphone-Apps und Geräten von Drittanbietern für eine vollautomatisierte Insulinabgabe unterstützt.

Über zwei Jahre wird JDRF finanzielle Mittel bereitstellen, um die Entwicklung der nächsten Generation des Insulinpumpensystems mylife YpsoPump zu beschleunigen, die durch den Datenaustausch über offene Kommunikationsprotokolle mit entsprechenden Smartphone-Apps und Geräten eine noch besser automatisierte Insulinabgabe erlauben soll. Diese Entwicklung ermöglicht eine nahtlose Verbindung mit der mylife YpsoPump über sichere, gut dokumentierte und verifizierte Kommunikationsprotokolle.

„JDRF ist bestrebt, technologische Innovationen zu unterstützen, die es Typ 1 Diabetikern ermöglichen, ein offenes Kommunikationsprotokoll sicher anzuwenden“, sagte Dr. Aaron Kowalski, Chief Mission Officer von JDRF. „Wir freuen uns, mit Unternehmen wie Ypsomed zusammenzuarbeiten, die sich dafür einsetzen, dass Menschen mit Diabetes Zugang zu Technologien haben, die ihr Leben auf dem Weg zu einer Heilung verbessern.“

Beidseitige Kommunikation zwischen Insulinpumpe und App

Die mylife YpsoPump ist dank symbolbasierten Menüs und Touchscreen extrem einfach und intuitiv zu bedienen, schreibt Ypsomed in einer Presseinformation. Die Bluetooth-Integration ermöglicht die drahtlose Verbindung mit den Therapiemanagementlösungen mylife-Software und mylife-App. Letztere verfügt über einen Bolus-Rechner, Logbuch-Funktionalität mit detaillierten Berichten und eine Cloud-Anbindung. Mit der drahtlosen Vernetzung von Insulinpumpe, Blutzuckermessgerät und Therapiemanagementlösung bietet Ypsomed bereits heute ein umfassendes System für das Diabetesmanagement an.

In den nächsten zwölf Monaten plant Ypsomed, CGM-Daten in die App zu integrieren und in der weiteren Entwicklung eine beidseitige Kommunikation zwischen der Insulinpumpe und der App herzustellen. Laut Unternehmensangaben will Ypsomed mit der Teilnahme an der „Open-Protocol Automated Insulin Delivery (AID) Systems Initiative“ von JDRF dazu beitragen, Menschen mit Typ-1-Diabetes eine größere Wahlfreiheit bei ihren Therapieoptionen für AID-Systeme zu ermöglichen.

Offene Plattform, die eine individualisierte Insulinpumpentherapie ermöglicht

Die nächste Generation der mylife YpsoPump, die automatisierte Insulinabgabe über offene Kommunikationsprotokolle unterstützt, soll die Therapieergebnisse verbessern und die Belastung für Menschen mit Typ-1-Diabetes deutlich reduzieren.

„Gemeinsam mit Partnern wie JDRF, dem Diabetes Center Berne und der Universitätsklinik für Diabetologie (UDEM) in Bern sind wir überzeugt, dass wir eine offene Plattform schaffen können, die eine individualisierte Insulinpumpentherapie ermöglicht“, kommentiert Simon Michel, CEO von Ypsomed, die neue Partnerschaft. „Unser Ziel ist es, diese Interoperabilität zu unterstützen, damit die Anwender die für ihre Therapiebedürfnisse am besten geeignete Lösung wählen können. Die Initiative spiegelt auch unser Bewusstsein für wichtige Verbesserungen durch Digitalisierung wider. Mit unserer mylife YpsoPump leisten wir einen relevanten Beitrag.“

Das mylife YpsoPump System wurde 2017 eingeführt. Das Produkt ist derzeit in 16 Ländern erhältlich und wird in acht weiteren Ländern weltweit eingeführt, darunter 2018 in Kanada und 2019 in den USA. Das Zulassungsverfahren bei der US Food and Drug Administration (FDA) läuft derzeit.


Quelle: Presseinformation von Ypsomed | Redaktion

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    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂