- Technik
Machen Sie mit bei unserer großen Umfrage!
2 Minuten

Wie beurteilen Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser die Diabetestechnologie, die uns seit einigen Jahren begleitet und sich rasant entwickelt? Und was erwarten Sie selbst von der Technologie der Zukunft? Sie tragen mit Ihren wichtigen und starken Meinungen immer wieder bei zu einer besseren Diabetesversorgung! „Wir zählen auch diesmal auf Sie“, sagt Prof. Bernhard Kulzer, der die Umfrage mit einem Team konzipiert hat.
Vor zwei Jahren hatten wir Sie schon einmal gefragt, wie Sie neue Technologien des Diabetes und die Zukunftstrends der Diabetesbehandlung beurteilen. Die Resonanz war überwältigend: 3 427 Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes hatten an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse ergaben erstmals ein umfassendes Bild, wie moderne Diabetes-Technologien aus Patientensicht beurteilt werden: z. B. Insulinpumpen, „smarte“ Pens, Methoden der kontinuierlichen Glukosemessung, Apps, Telemedizin, Videoschulungen und andere digitale Anwendungen. Auch Zukunfts-Chancen und -Risiken wurden beurteilt.
Dank Ihrer Hilfe: tolle Präsentationen auf Kongressen
Die Ergebnisse wurden veröffentlicht im „Digitalisierungs- und Technologiereport 2020“ (Hrsg.: Bernhard Kulzer, Lutz Heinemann) im Kirchheim-Verlag. Wir hatten auch ausführlich im Diabetes-Journal berichtet. Auf nationalen wie internationalen wissenschaftlichen Kongressen und in wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden die Resultate präsentiert – kürzlich sogar in der renommierten Zeitschrift „Journal of Diabetes Science and Technology“!
Der Tenor der ersten Befragung lautete: Menschen mit Diabetes haben eine sehr positive Einstellung zu neuen Technologien, sogar deutlich positiver als die ebenfalls befragten Ärzte. Und: Die meisten der Befragten erwarten durch neue Technologien eine Erleichterung der Therapie und eine deutlich bessere Diabeteseinstellung. Technologien verändern sich schnell und die Digitalisierung schreitet voran: Deshalb bitten wir Sie nun erneut um Ihre Meinung zu neuen Technologien und zur Digitalisierung in der Diabetestherapie.
Machen Sie mit – die Teilnahme ist ganz einfach:
- Mitmachen können Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes.
- Mit dem Link https://de.research.net/r/DUT2022_Patienten gelangen Sie zur Umfrage, die Sie mit Computer, Tablet oder Smartphone durchführen können. Die Umfrage wird vom unabhängigen Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) durchgeführt. Die Antworten sind völlig anonym, es werden keinerlei persönliche Daten gespeichert.
- Die Umfrage findet statt im Zeitraum vom 15. August bis 10. Oktober 2021.
Über die Ergebnisse dieser Umfrage werden wir erneut ausführlich im Diabetes-Journal berichten. Wir sind gespannt auf Ihre Ansichten, Wünsche und Erwartungen bezüglich neuer Technologien des Diabetes. Nutzen Sie die Chance, der Stimme von Patienten zu diesem wichtigen Zukunftsthema Gehör zu verschaffen – und machen Sie mit! Denn die Digitalisierung der Diabetestherapie schafft nur einen Mehrwert, wenn sie aus Sicht der Patienten gedacht wird.
Autor:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (8) Seite 14-15
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]








Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße