Mehr als 1.000 kreative Ideen

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Mehr als 1.000 kreative Ideen

Für die Gestaltung zweier Messsysteme waren Design-Ideen der Anwender gefragt – mehr als Tausend sind dem Aufruf des Herstellers gefolgt und die Jury um Matthias Steiner hat nun die besten darunter gekürt – was keine leichte Aufgabe war…

Menschen mit Diabetes sind kreativ. Das zeigte sich beim Accu-Chek-Designwettbewerb, bei dem Ideen gefragt waren, um die Blutzuckermesssysteme Accu-Chek Aviva und Accu-Chek Mobile bunter und lebhafter zu machen. Mehr als 1.350 Motive lagen am Ende vor, im Internet bewertet mit mehr als 18.600 Votings.

Beeindruckende Zahl

Das war keine leichte Aufgabe für die Jury. Die Vielfalt der Motive war sehr groß, die Stile sehr unterschiedlich. Olympiasieger Matthias Steiner war begeistert: „Es ist Wahnsinn: Bei den ganzen Einsendungen sind locker 50 bis 100 dabei, die ich auf jeden Fall tragen würde. Das ist doch toll!“ Auch Claudia Arheit von Accu-Chek war freute sich über die vielen Einreichungen: „Es ist für mich absolut beeindruckend, wie viele mitgemacht haben: eine wirklich satte 4-stellige Zahl.“

Zwischen Purismus und 1970ern

Bunt oder weniger Farben, Realität oder Muster, im Computer entworfen oder gemalt, modern oder konservativ: Viele Aspekte diskutierten die fünf Jury-Mitglieder, zu denen neben Steiner und Arheit Günter Nuber und Dr. Katrin Kraatz von der Diabetes-Journal-Redaktion und Jana Seifert von Accu-Chek gehörten. Zwischen „Mir gefällt eher das Puristische.“ und „Da ist wohl jemand in den 1970ern hängengeblieben.“ bewegte sich die lebhafte Diskussion.

Farbenfroh und klar

Am Ende aber gab es Gewinner, die die meisten Stimmen der Jury auf sich vereinigten. Kraatz: „Das Motiv mit dem Kopfhörer ist sehr klar – eine gute Idee, das Display so einzubeziehen.“ Und Steiner kommentiert: „Das Modell von ‚Norbert‘ hat etwas Edles, trotzdem ist es sehr farbenfroh. Es ist bunt, aber nicht grell. Hier freut es mich, bei diesem Farbenspiel den Zucker zu messen!“


von Dr. Katrin Kraatz | Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße