- Technik
Neue Software zum Auswerten von CGM-Daten verfügbar
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Wie das Unternehmen Dexcom bekannt gibt, ist die Software CLARITY zum Auswerten des G5 Mobile– und des G4 Platinum-Systems jetzt auch in Deutschland verfügbar. Damit sollen Behandler sowie Patienten bessere Einblicke in protokollierte Real-Time-CGM-Daten erhalten.
Dexcom, Anbieter von kontinuierlichen Glukosemessgeräten in Real-Time (rtCGM) für Menschen mit Diabetes, führt die Software-Lösung CLARITY nun auch in Deutschland ein. Nutzer erhalten damit im Vergleich zur Dexcom-Software STUDIO mehr Datentransparenz und Analysemöglichkeiten, schreibt das Unternehmen in einer Presseinformation.
Tiefergreifender Einblick in gemessene Gewebeglukosewerte und -verläufe
Weiter heißt es darin, dass die Software einen effektiven Zugang zu detaillierten Erkenntnissen bietet, welche bei der Beurteilung der Glukosewerte und der Behandlung von Diabetes nützlich sein können. So können zum Beispiel die Gewebeglukosetrends für Tag und Nacht für einen definierten Zeitraum angezeigt oder Glukosedaten miteinander verglichen werden. Damit erhalten Ärzte und Patienten einen tiefergreifenden Einblick in gemessene Gewebeglukosewerte und -verläufe sowie individuelle Muster für Hypo- und Hyperglykämien (Unter- und Überzuckerungen).
Zuvor in den Dexcom-Empfänger oder die Dexcom G5 Mobile-App eingetragene Gesundheitsinformationen wie Sport, Insulin und Kohlenhydrataufnahme werden ebenfalls in Dexcom CLARITY angezeigt. Ärzte können basierend auf den kompakt dargestellten Informationen und in Verbindung mit anderen ihnen zur Verfügung stehenden medizinischen Informationen fundierte Therapieanpassungen vornehmen. Bei Nutzung der G5 Mobile-App werden die Daten vom Dexcom G5 Mobile-CGM-System automatisch an CLARITY übertragen (gestreamt).
„Bei Anwendung mit dem G5 Mobile vollständig mobiles Monitoring“
„Dexcom CLARITY stattet die Nutzer unserer Dexcom-Produkte mit einem neuen Reporting-Tool aus. CLARITY bietet bei Anwendung mit dem Dexcom G5 Mobile ein vollständig mobiles Monitoring“, sagt John Lister, Dexcom General Manager EMEA.
Dr. Fred Schaebsdau, Geschäftsführer und General Manager der Dexcom Deutschland GmbH, fügt hinzu: „Wenn die G5 Mobile-App verwendet wird, werden die Daten automatisiert übertragen und in der Software individuell ausgewertet. Es ist nun möglich, Patientengespräche besser vorzubereiten, da viele wichtige Daten bereits im Vorfeld zur Verfügung stehen und keine Zeit beim Auslesen und Auswerten der Daten verloren geht.“
Eine Software-Version für Patient und eine für Ärzte
Zu den Features der CLARITY-Plattform gehören die Integration des Dexcom G4 Platinum und des G5 Mobile-CGM-Systems sowie zwei unterschiedliche Software-Versionen, eine Software-Version für Heimanwender (Patient) und eine für Ärzte. Die intuitive Plattform ist für beide Parteien einfach zu bedienen. Damit der Arzt die Daten seines Patienten automatisch über die Cloud erhält, muss er den Patienten zur Datenfreigabe einladen und dieser muss die Einladung bestätigen.
Das Dashboard zeigt u.a. den geschätzten HbA1c-Wert4, den durchschnittlichen Glukosewert des Patienten und wie viel Prozent seiner Zeit er im Zielbereich oder in Tiefs und Hochs verbracht hat, an. Zudem werden Diagramme und Berichte automatisch generiert. Hierfür können Unter- und Obergrenzen für Tag und Nacht eingestellt werden. Auch der Zeitraum für die einzelnen Berichte ist variabel bestimmbar, standardmäßig werden 14 Tage angezeigt.
Durch verschiedene Filter lassen sich die Berichte weiter präzisieren. Insgesamt stehen fünf verschiedene Berichte, die die wichtigsten Muster und Trends anzeigen, zur Verfügung. Mit der webbasierten Cloud-Plattform haben CLARITY-Anwender jederzeit und überall Zugang zu den gemessenen Daten.
So erhalten Sie CLARITY-Software
Die Software ist über den Online-Shop von Dexcom Deutschland erhältlich. Die Lizenz für Privatnutzer ist kostenlos, für Ärzte und anderes Fachpersonal kostet die Lizenz einmalig 49,00 Euro pro Praxis. Computer- und Software-Anforderungen für CLARITY sind auf der Website von Dexcom Deutschland zu finden.
Quelle: Dexcom Deutschland GmbH | Redaktion diabetes-online
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 20 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 14 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße