Neuer Fertigpen zur Injektion von Insulin glargin 300 E/ml

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© Sanofi
Neuer Fertigpen zur Injektion von Insulin glargin 300 E/ml

Ab 1. Juli 2019 steht Toujeo (Insulin glargin 300 Einheiten pro Milliliter [E/ml]) neben dem Fertigpen SoloStar auch im DoubleStar zur Verfügung. Toujeo DoubleStar enthält doppelt so viele Insulineinheiten wie der SoloStar.

Kein anderer Fertigpen hat so viel Inhalt wie der Toujeo DoubleStar: Mit 900 Einheiten Insulin glargin 300 E/ml sind doppelt so viele Einheiten enthalten wie im SoloStar mit 450 Einheiten (Kartuschen mit 3 ml bzw. 1,5 ml). Im Vergleich zu Insulin degludec 100 E/ml, Insulin glargin 100 E/ml, Insulin detemir 100 E/ml und NPH-Insulin 100 E/ml mit je 300 Einheiten pro Pen fasst der DoubleStar die dreifache Insulinmenge [1, 2, 3, 4, 5]

Maßgeschneiderte Pens für Patienten

Toujeo DoubleStar kann sich positiv auf die Therapietreue auswirken, denn mit einer einzigen Injektion können bis zu 160 Einheiten Insulin verabreicht werden – eine Aufteilung der Gesamtdosis ist im Vergleich zum SoloStar nicht notwendig. Weitere Vorteile des neuen Pens: Der Patient muss weniger Rezepte einlösen und hat damit eine finanzielle Entlastung. Auf Reisen muss er weniger Pens mitnehmen und der geringere Penverbrauch schont die Umwelt.

Auch die Handhabung des neuen Pens kann die Therapietreue unterstützen: Der DoubleStar ist mit Zwei-Einheitenschritten ausgestattet (SoloStar Eine-Einheitschritte), der Kolben hat entsprechend die halbe Länge bei gleicher Anzahl an Einheiten. Keine Unterschiede gibt es zwischen DoubleStar und SoloStar mit Blick auf Pengröße [7, 8], die Haltezeit von fünf Sekunden [1], die Haltbarkeit von sechs Wochen [1] und die Mechanik.

Patienten haben die Wahl

Mit dem DoubleStar ergänzt Sanofi sein Portfolio zur Therapie von Menschen mit Diabetes. Sie können bei der Applikation von Insulin glargin 300 E/ml künftig zwischen zwei Fertigpens auswählen: Dem bewährten SoloStar, der in einer Befragung für mehr als 95 Prozent (97,5 Prozent) der Patienten einfach anwendbar war, und dem neuen DoubleStar, der ebenfalls einfach in der Handhabung ist und mit seinem doppelten Inhalt einen langen Einsatz ermöglicht [1].

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Insulin glargin 300 E/ml bei insulinnaiven Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit einer Basalinsulintherapie begannen, bei vergleichbarer Senkung des HbA1c-Wertes in der Einstellphase (Woche 0 bis 12) mit einem geringeren Risiko für Hypoglykämien assoziiert war als Insulin degludec [9].

FertigpenInhaltPZNN-Deklaration
Toujeo DoubleStar [1]3×900 Einheiten
9×900 Einheiten
14447727
14447733

N2
Toujeo SoloStar [1]3×450 Einheiten
5×450 Einheiten
10×450 Einheiten
04044129
04044158
10822447


N1

Referenzen
[1] Toujeo Fachinformation, Stand Januar 2019
[2] Lantus Fachinformation, Stand Februar 2019
[3] Tresiba Fachinformation, Stand November 2018
[4] Levemir Fachinformation, Stand April 2018
[5] Insuman Basal Fachinformation, Stand April 2018
[6] Pohlmeier H et al., J Diabetes Sci Technol 2017;11: 263-9; Untersuchung an n = 40 insulinnaiven Typ-2-Diabetespatienten
[7] Toujeo SoloStar Gebrauchsinformation, Stand Februar 2018
[8] Toujeo DoubleStar Gebrauchsinformation, Stand Februar 2019
[9] Rosenstock JR et al., Diabetes Care 2018 Oct; 41(10): 2147-2154

Quelle: Presseinformation von Sanofi

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen, 5 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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