Pumpe, CGM & Co: So sieht es aus

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Pumpe, CGM & Co: So sieht es aus

Wer schult Sie, wenn Sie eine Insulinpumpe oder ein CGM-System bekommen? Wer versorgt Sie mit Hilfsmitteln? Wie zufrieden sind Sie mit der Versorgung? Hierzu starteten wir in Diabetes-Journal 11/2019 eine Umfrage; teilgenommen haben fast 600 Personen. Hier die Ergebnisse.

Die Ausgangslage: Wer für die Diabetestherapie eine Insulinpumpe und/oder ein CGM-System nutzt, hat unter Umständen mit mehreren Ansprechpartnern zu tun. Wir wollten von Ihnen wissen: Von wem erhalten Sie Ihre Hilfsmittel? Und welche Art der Versorgung wünschen Sie sich?

Interessiert hat uns auch, wie Sie auf Ihre Pumpe oder Ihr CGM-System geschult wurden. Und: Wie zufrieden sind Sie mit dem Service, den Ihnen die Ansprechpartner bieten, die Sie für Ihre Geräte haben?

Die Ergebnisse

Insgesamt 578 Personen haben unsere Fragen beantwortet – vielen Dank dafür!

  • 84 Prozent der Teilnehmenden haben Typ-1-Diabetes, 12 Prozent Typ-2-Diabetes, 4 Prozent einen anderen Diabetestyp.“
  • Auf die Pumpe wurden die meisten persönlich geschult (75 Prozent in der Arztpraxis, 35 Prozent durch den Hersteller, 9 Prozent durch den Diabetes-Fachhändler; hier waren Mehrfachnennungen möglich). Ähnlich sieht es bei der Schulung auf das CGM-System aus, allerdings steht hier die Online-Schulung durch den Hersteller mit 18 Prozent an dritter Stelle.
  • Könnten die teilnehmenden Pumpen- und CGM-Nutzer selbst wählen, wie sie geschult werden, würden sich die meisten für die persönliche Schulung entscheiden (siehe folgende Abbildung).

  • Ihre Hilfsmittel für die Pumpe beziehen 67 Prozent derjenigen, die diese Frage beantwortet haben, per Post über den Diabetes-Fachhandel. Es folgen Apotheke (23 Prozent), Hersteller (17 Prozent) und das Diabetes-Fachgeschäft vor Ort (12 Prozent). Die Hilfsmittel für ihr CGM-System bekommen 88 Prozent der Antwortenden vom Hersteller und 18 Prozent per Post durch den Fachhandel, jeweils unter 10 Prozent aus der Apotheke oder im Diabetes-Fachgeschäft. Auch bei diesen Fragen waren Mehrfachnennungen möglich.
  • 77 Prozent der Teilnehmenden wünschen sich eine Versorgung mit Hilfsmitteln aus einer Hand, 23 Prozent eine Aufteilung der Rezepte auf mehrere Anlaufstellen.
  • Bei der Zufriedenheit mit den Bezugsquellen für ihre Hilfsmittel sind Diabetes-Fachhandel und Apotheke gleich­auf: 54 bzw. 53 Prozent sind sehr zufrieden. 46 Prozent der Antwortenden sind mit den Herstellern „sehr zufrieden“.

von Nicole Finkenauer
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (3) Seite 15

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  • Hallo zusammen,
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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas