- Technik
Sanofi und Google: Patientenversorgung der Zukunft im Blick
2 Minuten
Der europäische Diabetes-Kongress (EASD) ist der größte internationale Kongress der Diabetesforschung. Jedes Jahr werden neueste Forschungsergebnisse und technologische Fortschritte vorgestellt. Redakteurin Lena Schmidt sprach dort mit Stephan Oelrich, Sanofi, unter anderem über deren Zusammenarbeit mit Google (mit Podcast).
Das EASD-Kongress-Programm in Lissabon war beeindruckend: Es wurden neueste Forschungsergebnisse von Medikamenten zur oralen Diabetestherapie und zur Blutdrucksenkung vorgestellt sowie neue technologische Entwicklungen (wir berichteten im Diabetes-Journal Ausgabe 11/2017 [für Abonnenten]).
Bei einer Presseveranstaltung des Pharmaunternehmens Sanofi hatte das Diabetes-Journal die Gelegenheit, mit Stephan Oelrich (siehe Bild oben; mit Redakteurin Lena Schmidt), Executive Vice President Diabetes & Cardiovascular bei Sanofi, über die Versorgung der Zukunft vor allem von Menschen mit Diabetes zu sprechen.
Integrated Care – die Zukunft der Patientenversorgung
Integrated care (integrierte Versorgung) ist ein wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung der Zukunft, so Oelrich. In der integrierten Versorgung werden unterschiedliche Fachrichtungen zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Senkung von Gesundheitskosten miteinander verbunden.
Die Vernetzung von beispielsweise Arzneimitteln, Software, Dienstleistungen, Geräten und Diagnostika werde in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, erklärte Oelrich: Ärzte hätten heute schon häufig zu wenig Zeit für den Patienten, es bleibe oftmals nicht viel Raum für Aufklärung und Schulung. Hier knüpft die integrierte Versorgung an und bietet dem Patienten wichtiges Wissen.
Sanofi bringt Wissen über Diabetes ein, Google über Technik
Hintergrund-Informationen gab es auch zu aktuellen Kooperationen: Sanofi und Verily Life Sciences LLC (vorher Google Life Sciences), ein Unternehmen der Alphabet Holding, hatten den EASD-Kongress 2016 genutzt, um den Start von Onduo, ein Joint Venture, bekanntzugeben. Onduo war entstanden durch die Zusammenarbeit von Sanofi und Verily im Bereich Diabetes (wir berichteten).
Sanofi bringt in dieser Zusammenarbeit Wissen über Diabetes ein – und Google Wissen über Technik. „Ziel soll es sein, die Gesamtbehandlung der Menschen mit Diabetes zu verbessern“ sowie niedrigere Folgekosten für das Gesamtsystem im Blick zu haben, erklärte Oelrich. Dies sei eine der größten Herausforderungen der Zukunft.
Podcast: Interview mit Stephan Oelrich über die Kooperation von Sanofi und Verily (Google)
Die Kooperation wird auch aktiv in Sachen kontinuierliche Glukosemessung (CGM): Es sei geplant, Ende 2018/Anfang 2019 in den USA mit einem CGM-System (ein Dexcom-System, basierend auf Verily-Technologie) zu starten. Mehr dazu demnächst.
von Lena Schmidt
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
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stephanie-haack postete ein Update vor 5 Tagen, 2 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 1 Stunde
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
