- Technik
Schneller messen ohne Codieren
2 Minuten
Der Ausprobiert-Anwedertest: In der aktuellen Ausgabe hat Dr. Katrin Kraatz das Blutzuckermessgerät Accu-Chek Aviva unter die Lupe genommen.
Eine gebogene Oberfläche, eine griff- und rutschsichere Unterseite: Das sind die beiden Eigenschaften, die mir beim neugestalteten und technisch weiterentwickelten Blutzuckermessgerät Accu-Chek Aviva des Unternehmens Roche Diagnostics als Erstes auffallen. Drei Tasten hat es zum Bedienen: einen kleinen Knopf zum Ein- und Ausschalten und Bestätigen von Einstellungen an der oberen Kante und zwei große Pfeiltasten auf der Oberseite zum Einstellen zum Beispiel der Uhrzeit und zum Aufrufen des Speichers.
Einblenden des Codes entfällt
Beim Messen meines Blutzuckers kommt die aus meiner Sicht entscheidende Weiterentwicklung: Während beim Vorgängermodell nach dem Einstecken des Teststreifens und dem Angehen des Geräts noch der Kalibriercode für einige Zeit eingeblendet wurde, bevor ich aufgefordert wurde, dem Teststreifen Blut zu liefern, entfällt jetzt die Anzeige des Codes – das Codieren erfolgt nun automatisch. Nach dem Einstecken des Teststreifens und dem Angehen des Geräts dauert es nicht lange – und ich kann dem Teststreifen Blut geben. Schnell steht in großen Zahlen das Messergebnis im Display.
90 Tage im Messwertspeicher
Den Wert kann ich markieren als gemessen vor dem Essen oder nach dem Essen. Automatisch wird er in den Speicher des Geräts überführt, aus dem ich alle Werte mit Datum, Uhrzeit und Markierung wieder aufrufen kann. Auch neu dabei: Der längste Zeitraum, aus dem ich bisher Werte wieder abrufen konnte, betrug 30 Tage – nun sind es 90 Tage. Über die integrierte Infrarot-Schnittstelle und ein zusätzliches Infratrot-Adapterkabel kann ich meine Blutzuckerwerte in meinen Computer auslesen und mit Hilfe entsprechender Software auswerten.
Bunte Sticker zur Abwechslung
Wenn mir das Schwarz des Geräts zu eintönig wird, klebe ich mir bunte Sticker darauf. Sie sind in der Größe des Geräts bei Roche Diagnostics in unterschiedlichen Designs erhältlich.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (8) Seite 40
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moira postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
