Diabetes-Anker-Podcast: Wie hängen Diabetes und Klimawandel zusammen und wie kann man sich bei Hitze schützen?

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Diabetes-Anker-Podcast: Wie hängen Diabetes und Klimawandel zusammen und wie kann man sich bei Hitze schützen? | Foto: Dirk Deckbar / MedTriX
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Diabetes-Anker-Podcast: Wie hängen Diabetes und Klimawandel zusammen und wie kann man sich bei Hitze schützen?

Durch den Klimawandel nehmen Hitzeperioden, die für Menschen mit Diabetes besondere Risiken bergen können. Im Diabetes-Anker-Podcast sprechen wir mit Theresia Schoppe und Dr. Sebastian Petry darüber, wie hohe Temperaturen den Stoffwechsel beeinflussen, warum Technik versagen kann und welche Faktoren die Hitzetoleranz zusätzlich verringern.

Hitzewellen nehmen zu und damit auch die Belastung für Menschen mit Diabetes. In dieser Podcast-Folge sprechen wir daher mit Diabetesberaterin Theresia Schoppe und Diabetologe Dr. Sebastian Petry darüber, warum hohe Temperaturen den Stoffwechsel aus dem Takt bringen können. Sie beschreiben, wie Hitze die InsulinWirkung verändert, warum GlukoseSensoren unzuverlässig werden können und weshalb insbesondere ältere Menschen sowie Personen mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Adipositas oder Polyneuropathie stärker gefährdet sind.

Die beiden Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes, Umwelt & Klima“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erläutern, welchen Einfluss lange Hitzeperioden auf Glukose-Werte haben, welche Alltagssituationen häufig zu Problemen führen und wie der Körper bei Diabetes grundsätzlich auf Hitze reagiert – auch bezüglich des Umgangs mit Medikamenten, die die Hitzetoleranz zusätzlich beeinflussen können.

Aktuelle Podcast-Folge mit Theresia Schoppe und Dr. Sebastian Petry anhören

Zudem geht es um den Schutz von Diabetes-Technik und Medikamenten vor zu hohen Temperaturen sowie um die wachsende Müllmenge, die durch DiabetesUtensilien entsteht. Die Arbeitsgemeinschaft zeigt daher Wege auf, Abfall zu vermeiden, korrekt zu entsorgen oder künftig besser recyceln zu können. Dazu läuft aktuell eine Umfrage, an der Menschen mit Diabetes noch bis zum 30. März 2026 teilnehmen können (siehe „Weiterführende Informationen“).

Wichtiger zusätzlicher Hinweis von Schoppe und Dr. Petry: Insulin sollte nicht bei über 30°C gelagert werden, wobei die Empfehlungen je nach Hersteller leicht variieren können und daher unbedingt einen Blick in den Beipackzettel erfolgen sollte.

Weiterführende Informationen 

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von Nicole Finkenauer und Redaktion Diabetes-Anker

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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