- Technik
Studie für CE-Kennzeichnung startet im Februar
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2018 könnte das erste Closed-Loop-System (künstliche Bauchspeicheldrüse) in der EU auf den Markt kommen. Für die dafür erforderliche CE-Kennzeichnung wird nun im Februar eine klinische Studie gestartet, die als Grundlage für die Zulassung dienen soll.
Das Unternehmen Cellnovo hat den Start einer neuen klinischen Studie bekanntgegeben, in deren Rahmen der britische Medizintechnik-Hersteller die Zulassungsfähigkeit seines Closed-Loop-Systems für den EU-Markt bestätigen will. Für die Entwicklung seines Closed-Loop-System hat Cellnovo mit dem französischen Unternehmen Diabeloop kooperiert, das hierfür den Algorithmus entworfen hat.
Closed-Loop-Systeme sind vollautomatischen Insulinpumpen, die wie eine künstliche Bauchspeicheldrüse funktionieren. Über einen Sensor im Unterhautfettgewebe wird kontinuierlich die Glukosekonzentration im Gewebe gemessen und per Funk an ein Empfangsgerät übermittelt. In diesem wird mithilfe spezieller Algorithmen die aktuell erforderliche Insulinmenge berechnet. Die Insulinpumpe erhält daraufhin automatisch den Befehl, die jeweils notwendige Dosis abzugeben.
Erste Studie brachte gute Ergebnisse
Eine erste Untersuchung, die im vergangenen Herbst durchgeführt wurde und in der 36 Patienten mit Typ-1-Diabetes einen Prototypen des Systems getestet haben, erbrachte nach Angaben der beiden Unternehmen gute Resultate. Die vollständigen Ergebnisse dieser ersten Studie werden Mitte Februar auf dem Kongress der ATTD (Advanced Technologies and Treatments for Diabetes) in Paris vorgestellt.
Grundlage für die Beantragung der CE-Kennzeichnung
Die nun folgende, größer angelegte Studie mit 60 Probanden wird im Februar gestartet und soll als Grundlage für die Beantragung der CE-Kennzeichnung dienen, damit das System in der EU zugelassen werden kann. Die ersten Ergebnisse werden noch für dieses Jahr erwartet, und sollten diese postiv ausfallen, könnte das Closed-Loop-System von Cellnovo und Diabeloop bereits 2018 auf den europäischen Markt kommen.
von Gregor Hess
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 5 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 5 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

