- Technik
Studien in familiärer Atmosphäre
2 Minuten
8 Uhr 53 ist es, als ich das Institut für Diabetes-Technologie im Science Park I in Ulm betrete – mit einem Koffer, um hier vier Tage zu verbringen. Der Grund: Ich habe mich bereit erklärt, an einer Hilfsmittelstudie teilzunehmen. Ich habe gerade den langen Flur des Instituts betreten, als mich bereits eine der Studienkoordinatorinnen entdeckt. „Sie können gleich ins ‚blaue Zimmer‘ gehen“, ruft sie mir zu; dort werde ich über die Studientage residieren.
Obwohl die Krankenhausatmosphäre nicht komplett zu umgehen ist, strahlt das Zimmer Gemütlichkeit aus: Ein Sessel steht darin, Blumen stehen auf dem Tisch und dem Fensterbrett.
Gute Stimmung, ausführliche Schulung
Ich packe schnell das Wichtigste aus, dann geht es auch schon los. Inzwischen sind auch die anderen Typ-1-Diabetiker, die an der Studie teilnehmen, eingetroffen. Gleich herrscht gute Stimmung, irgendwie passt alles zusammen – fast familiär ist es hier. Da es um ein neues Hilfsmittel geht, werden wir als Erstes intensiv in dessen Handhabung geschult, auch die Auftraggeber, also die Hersteller des Systems, schulen uns mit. So können wir unsere Fragen direkt an die „Quelle“ stellen.
Geräteeinsatz
Am Nachmittag setzen wir das Gerät erstmalig ein, jetzt wird es ernst – und spannend. Denn wie bei allem, was man zum ersten Mal in der Hand hat, tauchen trotz Schulung Fragen auf und Unerwartetes. Aber alles meistern wir gemeinsam, mit hervorragender Unterstützung durch das IDT-Personal.
Intensiver Erfahrungsaustausch
Wir fünf Typ-1-Diabetiker nutzen die Zeit aber auch zu etwas anderem: zum intensiven – und hilfreichen – Erfahrungsaustausch. An den Abenden wird es meist recht spät, weil es so viele spannende Themen gibt.Viel gelernt, herzlich verabschiedetAm vierten Tag sind wir alle um viele Erkenntnisse und Erfahrungen reicher. Die Gruppe ist richtig zusammengewachsen. Nach und nach ziehen wir alle los Richtung Heimat, auch herzlich verabschiedet von den IDTlern.
Zur Nachuntersuchung sehen wir uns aber in Kürze wieder, es ist also nur ein Abschied auf Zeit. Wir Studienteilnehmer sehen uns vielleicht auch einmal wieder – sicher aber werden wir telefonisch und per E-Mail in Kontakt bleiben.
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stephanie-haack postete ein Update vor 5 Tagen, 14 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 16 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 14 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
