Terumo und Diabeloop intensivieren strategische Partnerschaft

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Terumo und Diabeloop intensivieren strategische Partnerschaft

Die japanische Terumo Corporation und das französische Unternehmen Diabeloop haben die Unterzeichnung einer Vereinbarung über eine umfassende strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Die beiden Unternehmen werden, neben der laufenden gemeinsamen Entwicklung eines AID-Systems für Japan, eng zusammenarbeiten, um Lösungen für die automatisierte Insulinabgabe (AID) nach Europa zu bringen.

Seit 2020 arbeiten die beiden Medizintechnikunternehmen Terumo Corporation und Diabeloop an der gemeinsamen Entwicklung eines Systems zur automatisierten Insulinabgabe (AID) in Japan. Auf Grundlage der neuen strategischen Partnerschaftsvereinbarung werden die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit bei AID-Systemen noch beschleunigen und verstärken, heißt es in einer Pressemitteilung von Diabeloop.

Mehr Wahlmöglichkeiten für Menschen mit Diabetes

„Wir wollen den Menschen, die mit Diabetes leben, immer mehr Wahlmöglichkeiten bieten. Diese neue Vereinbarung wird es beiden Unternehmen ermöglichen, weiterhin einen Beitrag zur Diabetesversorgung zu leisten, der sich tatsächlich auf die klinischen Ergebnisse auswirkt und gleichzeitig sichere und hochwirksame personalisierte Lösungen bietet“, so Erik Huneker, Gründer und CEO von Diabeloop.

„Wir glauben, dass diese Partnerschaft bessere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Diabetes auf der ganzen Welt bieten wird. Unsere Vision ist es, dass unsere Produkte und Lösungen den Patienten helfen, ihren Diabetes besser zu managen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht mehr von ihrem Diabetes eingeschränkt werden“, sagte Yoshiya Kikawa, General Manager der DM and Consumer Healthcare Group von Terumo.

In Europa und den USA nutzen immer mehr Menschen mit insulinabhängigem Diabetes AID-Systeme um ihren Blutzucker besser zu kontrollieren und ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Kombination aus CGM-System und Insulinpumpe wird von einem Algorithmus gesteuert, der auf einem Computer (z.B. einem Smartphone) hinterlegt ist.

Kombination der Technologien

DBLG1, die Algorithmuslösung von Diabeloop, ist derzeit in mehreren europäischen Märkten erhältlich. Terumo brachte 2018 mit MEDISAFE WITH eine Insulin-Patch-Pumpe auf den Markt, die tragbar und leichtgewichtig konzipiert wurde, um Patienten mehr Komfort und Freiheit zu bieten. Darüber hinaus ist Terumo seit 2019 exklusiver Vertriebspartner für das Dexcom-CGM-System in Japan.

AID-System auf der Grundlage von DBLG1 und MEDISAFE WITH

Durch die Kombination der Technologien beider Unternehmen und weitere Maßnahmen zur Erfüllung des ungedeckten medizinischen Bedarfs wollen Terumo und Diabeloop sich dafür einsetzen, mehr Diabetes-Patienten in Europa zu unterstützen und gleichzeitig andere Regionen und Länder in Betracht zu ziehen.

Lösungen mit Mehrwert für Fachkräfte und Patienten

„Es ist uns eine große Freude, diese umfassende strategische Partnerschaft einzugehen. Wir bieten seit 1982 hochmoderne Lösungen im Bereich Diabetes an. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Diabeloop in der Lage sein werden, medizinischen Fachkräften und Patienten nicht nur in Japan, sondern in allen Teilen der Welt Lösungen mit Mehrwert zu bieten“, so Hikaru Samejima, Präsident der Terumo General Hospital Company.

„Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit dem weltweit führenden Unternehmen Terumo durch diese neue Vereinbarung zu stärken und unseren Beitrag zum personalisierten Diabetesmanagement durch die interoperable Lösung von Diabeloop zu erweitern. Gemeinsam werden wir in der Lage sein, Innovationen für mehr Menschen mit Diabetes in Europa und dem Rest der Welt bereitzustellen“, erklärte Marc Julien, Co-CEO von Diabeloop.


Quelle: Diabeloop | Redaktion

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  • tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 13 Stunden

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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