Alles in Ordnung: Tipps für einen geordneten Diabetiker-Haushalt

3 Minuten

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Alles in Ordnung: Tipps für einen geordneten Diabetiker-Haushalt

#1 Mini-Mülleimer

Am Abend vor dem Schlafengehen noch eben schnell den Blutzucker messen, den Katheter wechseln oder das Insulin auffüllen – wir wissen alle: Das verursacht wahnsinnig viel Müll. Damit der nicht einfach wahllos auf dem Boden neben dem Bett oder auf dem Nachttisch landet, haben wir kleine Mülleimer dort stehen. Klein, praktisch und zeitsparend – so muss niemand mehr aus dem gemütlich weichen Bett krabbeln 😉

#2 Müllentsorgung

Benutzte Teststreifen und Penkanülen sollten nicht einfach lose im Haus- oder Plastikmüll entsorgt werden. Der Müll wird auch in Deutschland teilweise von Hand sortiert. Es muss einfach nicht sein, andere Menschen durch benutzte Kanülen einer Gefahr auszusetzen. Unsere Penkanülen und Teststreifen wandern deshalb in eine leere Waschmittelflasche, die zugeschraubt weggeworfen wird, wenn sie voll ist.

Quelle: Pixabay

#3 Diabetesregal

Wir ordnen zu Hause all unsere Utensilien in Stoffboxen, die mit unseren Namen beschriftet sind. Besonders praktisch: Alle Dinge, die mit dem Diabetes zu tun haben, werden dort mit einsortiert, also Bücher, Listen, Freiumschläge für Bestellungen und so weiter. So ist immer alles fest an einem Ort, und man verliert nicht so leicht den Überblick, wann wieder etwas bestellt werden muss.

#4 Reminder

Als Pumpenträger sind wir darauf angewiesen, immer ausreichende Mengen Katheter und Reservoire dazuhaben. Die Katheter, die nicht in die Boxen passen, warten in Kartons im Haushaltsschrank auf ihren Einsatz. Um nicht irgendwann in die Zwickmühle zu kommen, plötzlich nur noch mit drei Kathetern dazustehen, setzen wir uns Reminder. Über einige Online-Bestellportale geht das per E-Mail. Man trägt seine E-Mail-Adresse ein und wird in festgelegten Abständen daran erinnert, neues Verbrauchsmaterial nachzufordern. Das Unternehmen Abbott bietet bei einer Jahresversorgung mit Sensoren an, diese in regelmäßigen Abständen automatisch zu versenden. Ansonsten tut es aber auch ein Eintrag im Kalender auf dem Handy.

Quelle: Pixabay

#5 Hypobox

Im Falle einer Unterzuckerung ist schnelle Hilfe gefragt. Bei uns zu Hause gibt es deshalb ein Regalfach, das nur für Hypohelfer reserviert ist. Trinkpäckchen, Quetschies, Müsliriegel und Traubenzucker finden darin Platz. So muss man nicht erst durch die Wohnung rennen, um etwas Zuckerhaltiges zu finden, sondern hat immer alles beisammen.

 

Und unterwegs? Antje hat mal zusammengestellt, wie ihr Diabetestäschchen aussehen muss, damit sie alles ordentlich verstauen kann. 

 

 

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 3 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 21 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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