- Technik
Was sind die Vorteile der Digitalisierung und Technologisierung?
2 Minuten
Anfang des Jahres wurde der Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020 veröffentlicht, in dem auch die Ergebnisse einer großen Ärzte- und Patientenumfrage zu finden sind. Gefragt wurde u.a. danach, welche Vorteile die Digitalisierung mit sich bringt; dazu finden Sie hier die Resultate.
Frage: Was sind Ihrer Meinung nach Vorteile der Digitalisierung und Technologisierung (in der Diabetologie)?
(5-stufige Antwortskala: „kein Vorteil“, „geringer Vorteil“, „mittelgroßer Vorteil“, „großer Vorteil“, „sehr großer Vorteil“)

Die meisten der Befragten stehen der fortschreitenden Digitalisierung in der Diabetestherapie sehr positiv gegenüber und sehen darin vor allem Vorteile. Eltern von Kindern mit Diabetes erreichen hier die höchsten Werte, gefolgt von den Erwachsenen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
Als größte Vorteile der Digitalisierung wurden vor allem Gründe genannt, die Menschen mit Diabetes unmittelbar nutzen wie: eine „bessere Behandlungsqualität“ (80,0 Prozent), eine „größere Eigenverantwortung und Selbstbestimmung in der Therapie“ (80,0 Prozent) sowie „mehr Unterstützung bei Therapieentscheidungen“ (77,7 Prozent) und „eine bessere Kommunikation mit dem Arzt/Diabetesteam“ (77,3 Prozent).
Erwachsene mit Typ-2-Diabetes erwarten sich vor allem eine „bessere Kommunikation mit dem Arzt/Diabetesteam“ (81,1 Prozent, gesamt: 77,3 Prozent) und einen „besseren Austausch mit anderen Betroffenen“ (63,1 Prozent; gesamt: 54,5 Prozent). Der geringste Vorteil wird von allen Befragten darin gesehen, seltener zum Arzt gehen zu müssen (gesamt: 41,8 Prozent).
von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (6) Seite 33
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Tag, 7 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

