- Technik
Werte auch in der Sonne gut ablesbar
2 Minuten

Der Ausprobiert-Anwendertest: Durch seine runden Formen sieht das neue Blutzuckermessgerät GlucoMen areo ein bisschen wie ein Raumschiff aus. Das Gehäuse ist schwarz, die drei Bedientasten sind durch die silberne Farbe gut abgegrenzt.
Zahlen auch bei Sonne zu lesen
Um meinen Blutzucker zu messen, stecke ich einen der großen und durch ihre Dicke stabilen Teststreifen an der oberen Schmalseite des Geräts in die ebenfalls in Silber gehaltene Öffnung. Das Gerät schaltet sich automatisch ein. Mit der dazugehörigen Stechhilfe Glucoject Dual Plus, in der ich fünf unterschiedliche Stechtiefen einstellen kann, steche ich mich in die seitliche Beere eines meiner Finger.
Ich warte das Entstehen des Blutstropfens ab und halte ihn dann an die Einsaugstelle des Teststreifens. Trage ich zu wenig Blut auf, bekomme ich eine Fehlermeldung und muss mit einem neuen Teststreifen noch einmal messen. Fünf Sekunden nach dem Bluteinsaugen sehe ich meinen aktuellen Blutzuckerwert in großen, hellen Zahlen auf schwarzem Grund, die ich auch bei Sonnenlicht gut erkennen kann.
Auswurftaste für sauberes Messen
Meinem Wert kann ich nun mit den Pfeiltasten auf der rechten Seite und als Bestätigung mit der linksseitigen Taste noch Symbole zuordnen: ob ich essen möchte oder bereits gegessen habe oder ob ich Sport treiben möchte. Zum Schluss drücke ich auf die Auswurftaste auf der Rückseite des Geräts und kann so den Teststreifen aus dem Gerät fallen lassen, ohne ihn zu berühren. Mit Entfernen des Streifens schaltet sich das Gerät aus.
Daten übertragen mit NFC
Das Blutzuckermessgerät besitzt auf der Rückseite eine NFC-Schnittstelle. Mit dieser “Near Field Communication” kann ich alle im Messgerät gespeicherten Daten in ein Mobiltelefon oder einen Computer, die ebenfalls NFC-fähig sind, übertragen. Dafür lade ich vorher die App GlucoLog Lite herunter. Alternativ gibt es für die Datenübertragung auch einen Datenübertragungsport an der Unterseite des Geräts.
von Dr. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (11) Seite 44
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße