Ypsomed erweitert Produktion in Schwerin

2 Minuten

© lehmann-photo.de | Ypsomed
Ypsomed erweitert Produktion in Schwerin

Ypsomed baut in Schwerin eine neue Produktionshalle und schafft 60 neue Arbeitsplätze. Mit einem feierlichen Spatenstich gab das Unternehmen am vergangenen Freitag das Startsignal für den Bau von 3.300 Quadratmetern zusätzlicher Produktionsfläche und weiteren 1.600 Quadratmetern für Lagerkapazitäten und Logistik.

Der erste Aushub ist im Juni geplant. Nach einjähriger Bauzeit soll die Fertigung aufgenommen werden. Mit dem Ausbau wird Ypsomed in Schwerin in Zukunft über 250 Millionen Infusionssets, Pens und Autoinjektoren herstellen können.

„Wir haben in Schwerin optimale Bedingungen, um unser Werk zu vergrössern und planen bereits weitere Investitionen. Unsere Aufgabe liegt darin, dass wir unsere Produktionskapazitäten rechtzeitig an die enorme Nachfrage anpassen können“, erklärt Simon Michel, CEO von Ypsomed. Mit dem Produktionsausbau will das Unternehmen zunächst die steigende Nachfrage nach Autoinjektoren bedienen.

Hintergrund ist der Trend zu flüssigen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln, von denen viele nicht mehr geschluckt werden können, sondern gespritzt werden müssen. Zudem geht der Trend hin zur Selbstbehandlung. Immer mehr chronische Krankheiten können mit Autoinjektoren von zu Hause aus selbst behandelt werden. Diese Entwicklungen lassen den Markt für Autoinjektoren rasant wachsen.

Fakten und Zahlen zum Produktionsausbau in Schwerin

  • Aktuelle Produktionsgrösse: 13‘500 m2 Produktionsfläche, 4‘250 m2 Lagerfläche
  • Erweiterung der Produktion um rund 3.300 m2 Produktionsfläche, 1.600 m2 Lager und Logistik
  • Investition von rund 20 Mio. Euro
  • 12 Monate Bauzeit, Übergabe an Produktion für Sommer 2024 geplant

Gegen 150 Mitarbeitende sind derzeit bei der Ypsomed Produktion GmbH in Schwerin beschäftigt. Im Schichtbetrieb werden Autoinjektoren, Pens sowie Infusionssets für Insulinpumpen hergestellt. 60 weitere Stellen kommen mit dem Ausbau der Produktion hinzu.

An der Feierlichkeit nahmen Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil, darunter Reinhard Meyer, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit. Am Bauprojekt sind ausschließlich regionale Firmen beteiligt. So wurden die Rostocker Firmen Goldbeck für das Gebäude und die Dr. Diestel GmbH für Klimatechnik verpflichtet.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien der Ypsomed Holding AG

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Diabetes-Medikamente: Welche Nebenwirkungen auftreten können
Ein erschöpft wirkender älterer Mann liegt mit einer Decke auf einem Sofa und hält sich die Stirn. Auf dem Tisch stehen ein Glas Wasser und eine Medikamentenpackung.

3 Minuten

Dienstleistungen in der Apotheke: Service ohne Zuzahlung und schnell verfügbar
Für viele Menschen gehört die Apotheke bei Fragen zu ihrer Gesundheit zu den ersten Anlaufstellen – Online-Angebote hin oder her. Das Angebot der Apotheken an Dienstleistungen hat sich immer mehr erweitert. Manfred Krüger erklärt, welcher Service in der Apotheke angeboten wird – schnell verfügbar und auch ohne Zuzahlung!
Apotheker erklärt einer älteren Kundin an der Ladentheke einer Apotheke eine Medikamentenpackung. Im Hintergrund sind Regale mit weiteren Arzneimitteln und eine Mitarbeiterin zu sehen.

3 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas