- Technik
Ypsomed und Dexcom schliessen Partnerschaft für Closed-Loop-System
2 Minuten
Ypsomed und Dexcom haben ihre Partnerschaft zur Etablierung eines Hybrid Closed Loop Systems bekanntgegeben. Die Partnerschaft sei ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung einer individualisierbaren Diabetestherapie. In einem ersten Schritt werden die Glukosedaten aus den CGM-Sensoren direkt in die mylife-App integriert.
Die beiden Diabetestechnologie-Unternehmen Ypsomed und Dexcom werden zukünftig kooperieren. In einer Presse-Information heißt es, dass die Partnerschaft die volle Integration der Glukosewerte aus den Dexcom G6-Sensoren in Ypsomeds Therapiemanagement-Lösung beinhalte, damit Anwender des CGM-Systems und der mylife YpsoPump-Insulinpumpe alle therapierelevanten Daten in der mylife-App zur Verfügung haben.
Der CGM-Sensor sendet alle fünf Minuten die aktuellen Glukosewerte an die mylife-App, in der die aktuellen Glukosewerte und die Trendkurve dargestellt werden. Zudem wird die Anwendung ihre Anwender bei zu hohen oder zu niedrigen Glukosewerten alamieren. Die Konfiguration und die Sensoreinstellungen werden direkt in der App vorgenommen.
Die Anwender der mylife-Digital-Lösung können ihre CGM- und Insulinpumpendaten direkt aus der mylife-App in die mylife-Cloud senden und von dort mit ihrem Arzt teilen. Die Produktintegration soll zwischen Ende dieses Jahres und Anfang 2021 in Europa durch eine einfache und kostenlose Aktualisierung der mylife-App verfügbar sein, ohne dass die Anwender ihre aktuelle Insulinpumpe ersetzen müssen.
Ziel: individualisierbare Diabetestherapie
„Diese Partnerschaft mit Dexcom ist ein wichtiger Meilenstein in der Verbesserung der Diabetestherapie und stärkt unsere Produktproposition weiter. Wir sind beeindruckt von der Qualität und dem Engagement von Dexcom und freuen uns, gemeinsam mit dem CGM-Marktführer einen Beitrag für Menschen mit Diabetes zu leisten“, kommentiert Ypsomed-CEO Simon Michel die Partnerschaft.
„Wir freuen uns über diese Partnerschaft mit Ypsomed aufgrund ihrer starken Präsenz in Europa, ihrer grossen Erfahrung in der Branche und ihrer preislich konkurrenzfähigen Pumpe, die hervorragende Eigenschaften und Funktionalitäten bietet“, fügt Rick Doubleday von Dexcom hinzu. „Wir freuen uns darauf, dass Ypsomed sowohl mit unserem aktuellen G6-System und dem TypeZero-Algorithmus arbeitet, und sobald verfügbar auch mit unserem Dexcom G7 CGM der nächsten Generation“.
Die Integration der CGM-Daten ist ein wichtiger Schritt in Ypsomeds Produktentwicklungsprogramm mylife Loop, schreibt das Unternehmen. Das Ziel sei eine modulare und somit individualisierbare Diabetestherapie mit einer komplett über das Smartphone gesteuerten Insulinpumpe und die Möglichkeit, künftig eine Hybrid-Closed-Loop-Funktion hinzuzufügen, die auf dem Dexcom TypeZero-Algorithmus basiert. Der Smartphone-Ansatz ermögliche Funktionserweiterungen, ohne dass die Insulinpumpe ausgetauscht werden müsse.
Quelle: Presse-Information von http://Ypsomed
| Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Tag, 5 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
